Bis zum Jahresende wird das Landesumweltministerium eine Roadmap erstellen. Mit Hilfe des grünen Wasserstoffs will Baden-Württemberg langfristig auch den Wärme-, Verkehrs- und Industriesektor dekarbonisieren.
Im Zentrum von Esslingen entsteht ein neues Stadtquartier mit 500 Wohnungen und einem Gebäude für die örtliche Hochschule – inklusive einem Elektrolyseur zur Produktion von grünem Wasserstoff. Damit soll das Wohnen und die Mobilität für die Bewohner klimaneutral werden. Der wissenschaftliche Koordinator Norbert Fisch erläutert im Interview das Konzept, die Umsetzung und die wirtschaftliche Betrachtung.
Seit Dezember ist die industrielle Power-to-Gas-Anlage am Hochrhein in Betrieb. In vier Monaten brachte sie es auf 1850 Betriebsstunden und produzierte dabei mehr als 18.000 Kilogramm brennstofftauglichen grünen Wasserstoff. Langfristiges Ziel ist es, die Erzeugungskosten für strombasierten Wasserstoff zu halbieren.
Die beiden Unternehmen haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Sie wollen gemeinsame Projekte realisieren, um den Einsatz von grünem Wasserstoff und die Sektorkopplung voranzubringen. Dazu sollen konventionelle Gaskraftwerke für die Wasserstofferzeugung schrittweise transformiert werden.
Die Wasserstoff-Anlage soll in der erweiterten Ausbaustufe über eine Elektrolysekapazität von 2 Megawatt, ein eigenes Wasserstoff-Speichersystem, eine Brennstoffzelle mit 100 Kilowatt elektrischer Leistung und ein 115-Kilowatt-Wasserstoff-Blockheizkraftwerk sowie einen Batteriespeicher mit 1 Megawattstunde Kapazität verfügen. Der Wasserstoff soll zu 100 Prozent aus Windkraft und Photovoltaik erzeugt werden.
Ein österreichisches Konsortium hat eine Wasserstoff-Erzeugungsanlage mit Speicherungs- und -tankstelle sowie Schneemobile mit Brennstoffzellenantrieb entwickelt. Das Team war sich der Reife der Lösung so sicher, dass es während eines FIS-Weltcup-Skilaufs erstmalig in Betrieb genommen wurde.
Die Forscher skizzieren einen Pfad für den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft. Dabei geben die Wissenschaftler dem internationalen Handel mit Wasserstoff und seinen Syntheseprodukten großes Gewicht.
Die Unternehmen haben ein Absichtserklärung für die Entwicklung eines rund 130 Kilometer langen, öffentlich zugänglichen Netzes zur Erzeugung von grünem Wasserstoff von Lingen nach Gelsenkirchen unterzeichnet. Die Produktion des 100-Megawatt-Elektrolyseurs soll bis Ende 2022 aufgenommen werden.
Es sind skurrile Zeiten, die wir aktuell erleben. Das ganze Jahr 2019 diskutiert die Energiewelt in Deutschland über Klimaschutz, CO2-Preis, Kohleausstieg, Mindestabstandsregeln für Windkraft und „Solar-Deckel“. Und kommt zu keinem oder zumindest für die meisten, zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Und nun das: Der Corona-Virus (oder heißt er jetzt COVID-19?) macht möglich, was keine Greta Thunberg, […]
Mit der AEM-Elektrolyse will Enapter die dezentrale Wasserstofferzeugung attraktiv und kostengünstig machen. Für das Mikrowellen große Gerät prämiert unsere Jury das Unternehmen als einen der Gigawatt Gewinner der pv magazine storage highlights, die wir unter den Ausstellern der Energy Storage Europe vergeben und bis zum Start der Veranstaltung am 10. März sukzessive veröffentlichen.