
Quelle: Bundesnetzagentur
Die Bundesnetzagentur geht von einem Zubau von 1411,3 Megawatt für den März aus. Bisher sind im Marktstammdatenregister neue Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 1227,3 Megawatt (Stand 13. April) registriert, wie die Bonner Behörde am Mittwoch veröffentlichte. Angesichts der noch zu erwartenden Registrierungen kalkuliert sie mit einem Aufschlag von 15 Prozent, der aber meist in der Realität noch übertroffen wird. Die Anlagenbetreiber haben offiziell einen Monat nach Inbetriebnahme Zeit, ihre Anlagen im Marktstammdatenregister einzutragen.
Für das erste Quartal käme Deutschland damit auf einen Zubau von rund 3,5 Gigawatt Photovoltaik – inklusive der zu erwartenden Nachmeldungen. Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung erreichte bis zum März 121 Gigawatt, die sich auf fast 5,9 Millionen Photovoltaik-Anlagen verteilen.
Der Zubau im März fällt damit deutlich höher aus als im Vormonat, wo die Bundesnetzagentur aktuell 856 Megawatt verzeichnet. Auch im März 2025 lag der Zubau mit 881 Megawatt deutlich niedriger. Es war der erste volle Monat, in dem die Neuregelungen aus dem „Solarspitzengesetz“ griffen.
Angesichts der Eskalation im Iran ist in den vergangenen Wochen immer wieder von einer steigenden Photovoltaik-Nachfrage der Privathaushalte berichtet worden. Die Detailauswertung zeigt, dass diese wohl zugunsten der Stecker-Solar-Geräte und nur bedingt auf das Konto neuer Dachanlagen ging. So hat sich die Zahl der neu angemeldeten Photovoltaik-Balkonanlagen gegenüber Februar weit mehr als verdoppelt. Die Bundesnetzagentur verzeichnete 37.332 Neuanmeldungen mit insgesamt 51,3 Megawatt – im Vergleich im Februar waren es noch knapp 15.000 neue Stecker-Solar-Geräte mit 20,1 Megawatt. Dieser Trend dürfte zum Teil auch dem nahenden Frühling geschuldet sein.
Auch bei den Dachanlagen ist gegenüber dem Februar ein aufsteigender Trend zu verzeichnet. Die Zahl der Registrierungen stieg von etwa 19.500 auf knapp 25.500. Die Leistung der im Marktstammdatenregister eingetragenen Systeme erhöhte sich von 313,1 auf 445,3 Megawatt. Der Zubau der Dachanlagen im März bleibt aber noch hinter den Zahlen vom Januar zurück, als fast 27.600 neue Anlagen mit 630 Megawatt gemeldet wurden.
Bei den Photovoltaik-Freiflächenanlagen gab es mit 154 bei den Neuanlagen zwar nicht den höchsten Wert in diesem Jahr, wohl aber bei der registrierten Leistung von 743,9 Megawatt. Damit waren die Freiflächenanlagen wohl auch März wieder mehr als die Hälfte des Gesamtzubaus ausmachen.
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Sind die Schätzungen von nichtregistrierten BKW im Marktstammdatenregister noch aktuell (1 – 1,5 fach)?
hehe ich denke mal die 1,5 waren sicher niemals richtig.. ich mache ja auf yt videos zum thema PV und kenne kaum zuschauer die diese geräte anmelden.. ich kenn in meinem umkreis eh nur einen einzigen der angemeldet hat..
@Torsten,
erstmal Danke für Deine Einschätzung.
Ich muss mich mit Faktor 1 – 1,5 ein wenig korrigieren:
mit 1 meinte ich natürlich 100%.
Das würde bei ca 1,3 GW total registrierten BKW bedeuten, daß mindestens das doppelte an BKW existieren.
Chapeau!
Da sieht man mal wieder wie unterschiedlich die Blase sein kann. In meinem Umfeld haben eigentlich alle ihre balkonkraftwerke angemeldet, nachdem nur noch eine Eintragung im marktstammdatenregisterr erforderlich war.
@Selbermacher,
„In meinem Umfeld haben eigentlich alle ihre balkonkraftwerke angemeldet, nachdem nur noch eine Eintragung im marktstammdatenregisterr erforderlich war.“
Dein Umfeld sagt aber nix über die (große) Blase aus… 😜
Nun, Zubau alleine ist zu wenig für eine zukünftig stabile Energieversorgung! Es ist nicht neu, das PV-Module auch viele Probleme mit sich bringen! Besonders vorzeitige Defekte (Delaminierung) und Brände sollten nicht unerwähnt bleiben! Was absolut fehlt ist, das Thema sparsamer Umgang mit alternativer Energie und Energie überhaupt! Leider in sämtlichen offiziellen Medien für den Endkunden verständlich überhaupt kein Thema! Schade …..
Besonders viele Probleme bei PV sehe ich nicht – ganz im Gegenteil. Brände sind extrem selten, durch die aktuell im Residential Bereich schon Standard gewordenen Glas-Glas-Module und Wechselrichter mit Lichtbogenerkennung ist das überschaubare Risiko noch weiter abgesenkt worden. Delaminierung hat m.E. nur einzelne Produktionschargen von Modulen betroffen – das kann man so nicht verallgemeinern. Bitte Quellen angeben, wenn Sie andere Infos haben sollten.
„Was absolut fehlt ist, das Thema sparsamer Umgang mit alternativer Energie und Energie überhaupt! Leider in sämtlichen offiziellen Medien für den Endkunden verständlich überhaupt kein Thema! Schade …..“
@E.S., das ist nicht Schade, das ist beschämend!!!
(dafür habe ich auch schon genug Prügel bezogen)
„Zubau alleine ist zu wenig für eine zukünftig stabile Energieversorgung!“
Richtig!
„Es ist nicht neu, das PV-Module auch viele Probleme mit sich bringen! Besonders vorzeitige Defekte (Delaminierung) und Brände sollten nicht unerwähnt bleiben!“
Wenn Alibaba/ Temu & Co im Spiel ist, wenn Cowboys ihr Unwesen treiben…
„[…] Es ist nicht neu, das PV-Module auch viele Probleme mit sich bringen! Besonders vorzeitige Defekte […]“
Geil, eine Kartoffelreaktion wie aus dem Lehrbuch.
You made my Day !!! 😀 :-D:-D 😀 Genau solche „Meinungen“ gehen mir sowas von auf den Keks, in allen modernen Arbeits- und Lebensbereichen.
Komm‘, hau raus, was es alles für Probleme gibt! Auf sie mit Gebrüll, all diese Probleme, überall Probleme, alles scheiße, weil überall nur Probleme und nocht mehr Probleme, alles voll davon, diese vermaledeiten Probleme.
Geh‘ bitte zurück in den Kartoffelkeller oder fang‘ an konstruktiv zu denken (und zu schreiben). Vielen Dank! Und vorab schonmal sorry für mein Ad Hominem. Falsche Zeit, falscher Ort, Pech gehabt.
Insider (nur für Eingeweihte, weil die Regierungen „verschweigen“ und das alles in einer großangelegten globalen Verschwörung):
Beim Atmen von veganer + glutenfreier reinster gefilterter Bioluft gibt es so verdammt viele Probleme, das ahnen Sie nicht! Es ist tödlich! Zu 100% lethal, immer, keine Chance! Da müssen wir alle erstmal den Atem anhalten. Ich schmeiß mich weg, herrlich.
Energie aus Photovoltaik Anlagen alleine soll ja auch (zumindest bisher) nicht als „stabile“ Energieversorgung dienen, sondern was ja einfach in der Natur der Sache liegt! Mit besseren Lösungen für Speicher und effizienterer Technik der Module an sich, wird sie aber als alternative Ergänzung obligatorisch. Zu den Bränden und Delaminierung wurde ja schon richtig argumentiert. Brände sind bei fachgerechter Installation und der fortgeschrittenen Qualitätsprüfungen mittlerweile, meiner Ansicht nach , wohl eher kaum wahrscheinlicher als bei jeglichen anderen elektronischen Geräten.
Ohne jetzt Zahlen zu haben.
K.-Norbert
Hallo, ich verfolge schon seit Jahren ihr Portal. Interessant find ich div. Neuvorstellungen und die Leserkommentare. Hier mein ERSTER.
Ich bin nur ein gestandener E-Installateur mit 35 Jahren Berufserfahrung, ohne ABI geschweige den höher.
In dieser Zeit habe ich vor und nach 1990 im Osten zahlreiche „Nachtstromanlagen“ installiert. Nach der Wende sind alle Anlagen in Mehrfamilienhäusern mit 7×1,5 Steuerkabeln zwischen Zählerschrank (Schaltuhr/TSG Feld) ausgerüstet worden um Tarifschaltungen auszuführen.
2013 endete gegen Sa. Mittag ein Urlaub an der Altmühl für uns. Die Vermieterin freute sich höhnisch, dass sie Sa. nach 14:00 (fürs ganze WE) die Wäsche im NT (EVU ?) waschen konnte. Sie hatte EINEN Doppeltarifzähler für Allg. u. Heizung.
Ich hatte noch nie von solchen Modellen gehört.
Könnten nicht einfach in Zeiten von Tibber und Co. noch vorhandene Nachtstromanlagen mit Tagfreigabe beispielsweise statt von 14:00-16.00 Uhr auf
12:00-14:00 Uhr umgestellt werden bzw. Aufladereglungen ein an die Zeit angepasstes Programm erhalten. Das ist zwar billig umzusetzen, könnte aber nachhaltig Mittagsspitzen und Negativpreise verhindern helfen. Hat vielleicht jemand einen Draht in Richtung Katarina …