Redox-Flow-Batterien bringen viel Potenzial für die Energiewende mit. Ihre Steuerung muss bisher jedoch noch je nach Anwendungsszenario aufwendig angepasst werden. Forscher des KIT entwickeln deswegen ein Batterie-Management-System, das automatisch die Pumpe und das Temperaturmanagement für den effizientesten Betrieb – egal für welche Anwendung – steuern soll.
In dem dritten Photovoltaik-Testfeld der Allianz „TruePowerTM“ soll künftig ein Bewertungssystem für den Energieertrag von Photovoltaik-Modulen und -Systemen entwickelt werden. Dabei soll der Einfluss des gemäßigten Klimas auf die Performance ermittelt werden.
Vom Schweizer Technologiekonzern kommen dabei die Wechselrichter, der Software-Entwickler Tigo liefert die Plattform zur Optimierung von Photovoltaik-Systemen. Die Kombination soll Photovoltaik-Kunden weltweit Überwachungs-, Sicherheits- und Optimierungsfunktionen auf Modulebene bieten.
Das Bundesland will mit dem Geld aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unter anderem Projekte für mehr Energieeffizienz, für Erneuerbare und eine intelligentere Stromversorgung fördern.
Das japanische Photovoltaik-Unternehmen hat dafür am Yamakura-Damm in der Präfektur Chiba Solarmodule auf einer 18 Hektar großen Wasserfläche installiert. Es ist Kyocera zufolge bisher die größte Anlage ihrer Art in Japan.
Die niederländischen Forscher erreichten den neuen Rekord auf einer 144 Quadratzentimeter großen Aperturfläche. Der stabilisierte Modulwirkungsgrad lag bei 13.8 Prozent.
Die Hamburger Hochbahn will sich bis 2032 rund 1000 Elektrobusse anschaffen. Der Energietechnik-Spezialist Emutec plant dafür die Ladeinfrastruktur, die am neuen Busbetriebshof entstehen soll. Der Strom für die Ladung der Elektrobusse soll aus dem Hochspannungsnetz über ein eigens errichtetes Umspannwerk kommen.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Perowskit-Solarzellen-Forschung mit 2,3 Millionen Euro pro Jahr. Das Karlsruher Institut für Technologie wiederum hat herausgefunden, dass bei der Absorption von Licht gebundene Elektron-Loch-Paare entstehen können. Diese lassen sich jedoch für den Stromfluss leicht genug trennen und verstärken außerdem die Absorption. Das Blei in den Perowskit-Solarzellen wirkt sich nur schwach auf die Umwelt aus, meldet Oxford PV auf Grundlage einer entsprechenden Studie.
Gemeinsam mit der Firma EVG hat das Fraunhofer ISE jetzt einen Wirkungsgraderfolg bei seinen Mehrfachsolarzellen von 33,3 Prozent erzielt. Der Clou bei der Zelle ist die ultradünnen II-V-Halbleiternschicht. Bis zur Serienfertigung werden jedoch noch einige Jahre vergehen.
Rund 750.000 Euro schießt das Bundesforschungsministerieum für den Bau des neuen Forschungslabors für Batteriespeicher und Photovoltaik-Anlagen zu. In dem neuen Labor wollen die Wissenschaftler die Kombination aus dezentraler Energieversorgung und Industrie 4.0 in den Blick nehmen.