Die Nachfrage nach Batteriezellen wird bis 2030 auf etwa eine Terawattstunde jährlich ansteigen. Wenn Europa nicht massiv in den Aufbau von Produktionskapazitäten investiert, droht eine starke Abhängigkeit von Asien. Das EU-Ziel, 90 Prozent des heimischen Bedarfs bis dahin in Europa zu produzieren, wird in der Hälfte der vom Fraunhofer ISI modellierten Szenarien verfehlt.
Das Batteriespeicherprojekt „Stendal“ mit einer Kapazität von 209 Megawattstunden wird voraussichtlich Anfang 2026 vollständig betriebsbereit sein. Ein Jahr bevor der siebenjährige Tolling-Vertrag in Kraft tritt.
„Blackhillock“ in Schottland ist nicht nur das größte in Betrieb befindliche Batteriespeicherprojekt in Europa. Es ist auch das erste, das im Rahmen des „Pathfinder-2“-Programms des nationalen Netzbetreibers spezielle Netzstabilisierungsdienste anbietet und gleichzeitig Einnahmen aus anderen Dienstleistungen erzielt.
Ziel der „European Energy Storage Inventory“ ist es, alle europäischen Energiespeicherprojekte nach Status – in Betrieb, geplant und im Bau -, nach Standort und nach Technologie zu erfassen. In Deutschland sind bisher die meisten Projekte verzeichnet.
Ehrgeizige Kapazitätsziele und vielfältige Einnahmemöglichkeiten sprechen für Investitionen in Batteriespeichersysteme in europäischen Schlüsselmärkten, so ein neuer Bericht von Aurora Energy Research. Die vierte Ausgabe des Batteriemarktberichts prognostiziert außerdem, dass die installierte Leistung in Europa bis 2030 bei 55 Gigawatt liegen wird.
In der Petition werden unter anderem die Zulassung variabler Netzentgelte für Kleinspeicher und die Freigabe von einfachen Messgeräten zum günstigen Nachweis der netzdienlichen Nutzung gefordert. Noch bis 10. April läuft die Zeichnungsfrist.
Das modular aufgebaute, DC-gekoppelte System „Reserva“ bietet 6,3 bis 15,8 Kilowattstunden Kapazität, im Parallelbetrieb sind bis zu 63 Kilowattstunden möglich. Der österreichische Hersteller will damit sein Photovoltaik-Programm abrunden und spricht von einer „Trendwende“ durch die Markteinführung.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat die Produkte seiner neuen „Vision“-Reihe im vergangenen Herbst vorgestellt. Die Batteriespeicher sind nun in großer Stückzahl im Lager in Radeberg angekommen und sollen ab dieser Woche in 20 Länder verteilt werden.
Das neue Solarspitzen-Gesetz ist verabschiedet und bringt gerade für Photvoltaik-Dachanlagen einige Änderungen mit sich. Im Podcast diskutieren wir mit Thomas Seltmann vom Bundesverband Solarwirtschaft wie die neuen Regeln funktionieren und wie sie sich auf dem Markt auswirken sollen. Was zunächst nachteilig klingt, bietet Betreibern auch interessante Chancen.
Ab September kann die Infrastruktur genutzt werden, in der es mit einem extrem niedrigen Taupunkt von –50 Grad Celsius optimale Bedingungen für die Verarbeitung feuchtigkeitsempfindlicher Materialien wie Lithium gibt. Der Raum ist auch mit einer Pilotlinie zur Montage von Pouch-Zellen ausgestattet.