Neben der sozialen Nähe beeinflusst auch die räumliche Nähe die Entscheidung von Verbrauchern, eine Solaranlage zu kaufen – zumindest in der Schweiz. Das zeigt eine Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne.
Der Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land hatte dem Grundstückseigentümer eines Solarparks rund 46.000 Euro Anschlussbeitrag für eine vor dem Grundstück verlaufende Frischwasserleitung in Rechnung gestellt. Zu Unrecht, entschied das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen.
Nach den derzeitigen Plänen soll der das Energiewirtschaftsgesetz so geändert werden, dass Vermarkter von Strom aus Photovoltaik-Anlagen und Windparks unter Generalverdacht gestellt werden, wenn ihr Bilanzkreis nicht ausgeglichen ist. Diese Änderung steht nach Ansicht von 17 Direktvermarktern den europarechtlichen Vorgaben diametral gegenüber. Diese sollten jedoch in deutsches Recht umgesetzt werden, so ihre Forderung.
Die Ausschreibung hatte ein Volumen von 542 Megawatt und war deutlich unterzeichnet. Die Gebote lagen zwischen 45.000 und 85.200 Euro pro Megawatt; alle Gebote erhielten einen Zuschlag. Laut Bundesnetzagentur wurde mit der letzten Ausschreibung ein wichtiger Meilenstein beim Kohleausstieg erreicht.
Die zwölf untersuchten Unternehmen haben 2022 ihre Gewinne um 75 Prozent gesteigert. Im gleichen Jahr flossen lediglich sieben Prozent ihrer Gesamtinvestitionen in erneuerbare Energien.
Die Bundesregierung hat ein Modell eingeführt, mit dem Überschusserlöse von Betreiber zu 90 Prozent abgeschöpft werden. Bis Ende März summierten sich die Erlöse auf 417 Millionen Euro. Der Mechanismus lief jedoch Ende Juni bereits wieder aus, nachdem die Preise an den Strombörse deutlich gesunken sind.
Zu den vielen Vorteilen der Verabschiedung des historischen Inflation Reduction Act gehört die Dekarbonisierung des US-Stromnetzes, doch es bleiben Herausforderungen. Mit Blick auf eine Wiederansiedlung von Photovoltaik-Hersteller gibt es viele positive Nachrichten.
Der Photovoltaik-Hersteller hat im ersten Halbjahr gut 300 Megawatt seiner Heterojunction-Solarmodule in Deutschland produziert. Angesichts der attraktiven Marktbedingungen in den USA wird nun dort der Aufbau der neuen Modul- und Zellfertigung mit höchster Priorität vorangetrieben.
Die positiven Reaktionen auf den vorgelegten Gesetzentwurf zur Beschleunigung des Photovoltaik-Ausbaus überwiegen bei den Verbänden. Dennoch gibt es auch für den Bundestag noch einiges zu tun.
Das Bundeswirtschaftsministerium sieht in dem Gesetzentwurf „ein positives Beispiel für Bürokratieabbau“. Letztendlich sollen die Maßnahmen den Photovoltaik-Zubau auf den Ausbaupfad für das Ziel von 215 Gigawatt installierte Leistung bis 2030 bringen. Dafür soll in allen Bereichen nachgebessert werden.