Politik

EEG-Entwurf ist Tohuwabohu

EEG-Novelle: Die vorgesehene Absenkung und der Degressionssprung für Solarstrom seien willkürlich, kritisiert Bärbel Höhn, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. Sie fordert, die Degression stärker an Kosten- und Marktentwicklung zu koppeln.

Knapp an der Katastrophe vorbei

EEG-Novelle: Am 6. Juni wurde die im Vorfeld heftig diskutierte EEG-Novellierung im Bundestag verabschiedet und tritt damit pünktlich zum 1. Januar kommenden Jahres in Kraft. Das Gesetz sieht zwar eine höhere Degression bei der Solarvergütung vor, fiel aber bei Weitem nicht so schlimm aus wie befürchtet.

Visionär und entschlossen

Europäische Perspektiven: Adel El Gammal, der seit Februar Generalsekretär des Europäischen Photovoltaikverbandes EPIA ist, spricht über seine ersten Erfahrungen in Brüssel. Er kommt auf andere Zahlen als diejenigen, die in Deutschland gegen die Photovoltaikförderung zu Felde ziehen. Das sei auch nicht den Lobbyinteressen der Branche geschuldet, denn in Brüssel zähle vor allem die Glaubwürdigkeit. Abgesehen von dem Gegenwind in Deutschland sieht er viel Positives in der Entwicklung in Europa.

Nicht auf jeden Euro schauen

EEG-Novelle: Petra Bierwirth, SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, hält Forderungen aus den Reihen ihres Koalitionspartners nach einer 30-prozentigen Kürzung der Photovoltaikförderung für falsch und wendet sich auch gegen die Bedenken der Verbraucherzentrale. Sie plädiert dafür, nicht auf jeden Euro zu schauen und das Bewusstsein für die erneuerbaren Energien zu stärken.

Bezahlter Widerstand?

Hurra! Wir befinden uns im Jahr 2008. Die ganze Welt hat inzwischen verstanden, dass der Klimawandel Realität ist und die Ursache dafür der Verbrauch fossiler Energieträger. Die ganze Welt? Nein! Ein von unbeugsamen Wissenschaftlern bevölkertes Institut hört nicht auf, gegen den Vormarsch der Erneuerbaren Widerstand zu leisten.

Indien interessiert an deutscher Solartechnik

Eine Solar-Initiative soll Indien helfen, von deutschem Know-how zu profitieren und bis zu einer halbe Milliarden Menschen mit Strom zu versorgen.

Licht für den schwarzen Kontinent

Neuer Anlauf: Noch immer sind mehr als eine Milliarde Menschen auf Petroleumlampen angewiesen. Dabei ist schon seit Anfang der 90er Jahre eine Alternative in Sicht: Photovoltaik. Das Solarlicht ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch von Vorteil. Jetzt hat sich die Weltbank wieder einmal der Sache angenommen und will das Problem endlich lösen. Der riesige Markt bietet auch Chancen für Unternehmen aus Industriestaaten.

11:1 für Photovoltaik

Ökobilanz: Gegen die Photovoltaikförderung werden neben ökonomischen oft auch ökologische Gründe angeführt. Eine Analyse verschiedener Ökobilanzen zeigt jedoch, dass Solarzellen in Mitteleuropa bereits heute das Elffache an Primärenergie ersetzen, die zu ihrer Produktion und Installation nötig ist. Im Jahr 2017 wird es sogar mehr als das 20-Fache sein.

Carsten Körnig künftig alleiniger Geschäftsführer

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) strukturiert seine Führung neu. Zum Jahresende wird Geschäftsführer Gerhard Stryi Hipp den Verband verlassen. Seine Aufgaben übernimmt Carsten Körnig, der zukünftig die Geschäftsführung allein innehat.

BGH: Schutzhütten für Hühner sind keine Gebäude

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe sind „Schutzhütten“ für Hühner keine Gebäude. Sie wiesen eine Klage ab, wonach Eon den erhöhten Einspeisesatz für gebäudeintegrierte Anlagen zahlen sollte.

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