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Politik

IBC Solar fordert Wegfall von Mindestpreisen und aktive Industriepolitik in Europa

Der Verfehlung des von der Bundesregierung gesetzten Zubaukorridors bei Photovoltaik in 2014 hat nach Ansicht von Jörg Ebel, Head of Public Affairs bei IBC Solar, zwei Hauptursachen: Die Importbeschränkungen für Module in der EU bei gleichzeitig sinkenden Einspeisetarifen in Deutschland. Für eine Ankurbelung der Photovoltaik-Nachfrage muss es wieder eine wettbewerbliche Preisbildung geben, aber auch der Degressionsmechanismus im EEG muss dem tatsächlichen Zubau besser angepasst werden und die Eigenverbrauchsabgabe muss fallen, sagt Ebel im pv magazine-Interview.

Strompreise ohne Photovoltaik- und Windausbau deutlich höher

Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg haben errechnet, dass die deutschen Stromverbraucher im Jahr 2013 insgesamt 11,2 Milliarden Euro gespart haben, weil erneuerbare Energien in einem so großen Umfang ins Netz eingespeist worden sind. Ohne die installierte Photovoltaik- und Windkraftleistung wären die Folgen des Reaktorunglücks von Fukushima deutlich teurer ausgefallen und der Strompreis noch deutlich höher.

Wirtschaftsministerium startet Wettbewerb für intelligente Energieversorgung der Zukunft

Mit dem Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ sollen in mindestens zwei Regionen neue Ansätze für einen sicheren Netzbetrieb bei hohem Anteil von Photovoltaik- und Windkrafterzeugung getestet werden. Insgesamt bis zu 80 Millionen Euro stellt das Bundeswirtschaftsministerium dafür bereit.

Türkei vergibt weitere Lizenzen für Solarparks

In acht türkischen Regionen sind vom staatlichen Netzbetreiber neue Lizenzen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen versteigert worden. Die Projekte haben ein Gesamtvolumen von 228 Megawatt und die Kosten variierten dabei sehr stark.

Klaus Töpfer: Energie für neun Milliarden Menschen

Vortrag: Der ehemalige Bundesminister und derzeitige Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) Klaus Töpfer spricht in seinem Vortrag unter anderem über eine Demokratisierung des Energiemarktes, Strom-Flatrates in grenzkostenfreien Strommärkten und eine nachhaltige Energieversorgung für neun Milliarden Menschen.

Katainen für mehr Investitionen in Erneuerbare

Jyrki Katainen hat sich dafür ausgesprochen, im Rahmen der neuen EU-Investitionsoffensive verstärkt in erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu investieren. Der Finne ist Vizepräsident der EU-Kommission und zuständig für Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit.

China gibt 15 Gigawatt als staatliches Photovoltaik-Zubauziel aus

Auch im vergangenen Jahr war China aller Voraussicht nach wieder der größte Photovoltaik-Markt der Welt. Die Regierung in Peking ruht sich darauf aber nicht aus, sondern strebt auch in diesem Jahr nochmal einen 50-prozentigen Anstieg beim Photovoltaik-Zubau an.

Großbritanniens Photovoltaik-Zubau lag 2014 bei 2,2 Gigawatt

Der massive Zubau von Photovoltaik-Kraftwerken in Großbritannien hat die kumulierte Leistung an die fünf Gigawatt-Grenze zum Jahresende 2014 gebracht. Dennoch ist der Photovoltaik-Zubau mit etwa 2,2 Gigawatt nicht wesentlicher höher als in Deutschland im vergangenen Jahr ausgefallen.

EU-Kommission scheint aufzuwachen – Hilfe für schwächelnde Solarindustrie

Interview: In Brüssel gab es in dieser Woche einen Runden Tisch zum Thema: Wissenschaftliche Unterstützung für die europäischen Photovoltaik-Hersteller. Dabei waren hochrangige Vertreter der EU sowie aus der Photovoltaik-Industrie und Wissenschaft. Die Politik sendete Signale, dass sie der schwächelnden Solarindustrie unter die Arme greifen will, sagt Ruggero Schleicher-Tappeser im Interview mit pv magazine. Er ist der Koordinator der Intiative „xGWp European Gigawatt Fab“.

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Union und SPD uneins über automatische Umstellung der EEG-Förderung auf Ausschreibungen

Während der sozialdemokratische Sprecher der AG Wirtschaft und Energie betont, dass Ausschreibungen erst noch unter Beweis stellen müssen, dass sie besser für Kosteneffizienz und Akteursvielfalt, ist für die Wirtschaftspolitiker der Union klar, dass ab 2017 Photovoltaik, Windjraft und Biomasse nur noch über Ausschreibungen gefördert werden.