Die Bonner Behörde hat nun die Evaluation der ersten Photovoltaik-Ausschreibungsrunde abgeschlossen. Viele Erkenntnisse dürfte dies noch nicht gebracht haben. Aber sie zeigte deutlich, dass eine Mehrheit das Verfahren kritisch sieht und eine Umstellung der Förderung auf Ausschreibungen ablehnt. Das Verfahren an sich wird von vielen Teilnehmern aber als überwiegend geeignet angesehen.
Mit einigem Zeitverzug greift nun der sogenannte atmende Deckel. Weil der Photovoltaik-Zubau in Deutschland in den vergangenen Monaten so niedrig war, wir werden die Einspeisevergütungen im Oktober, November und Dezember nicht weiter gekürzt. Für den August gibt die Bundesnetzagentur die Gesamtleistung der gemeldeten Photovoltaik-Anlagen mit 266 Megawatt an. Darin enthalten sind aber weiterhin Nachmeldungen, die auch in die Berechnungen der Degression einfließen.
An dem Pilotprojekt des Forums Netztechnik und Netzbetrieb im VDE sind 16 Unternehmen und weitere Marktpartner beteiligt. Erste Zwischenergebnisse der Testphase werden Anfang kommenden Jahres erwartet. Das Bundeswirtschaftsministerium legte vor wenigen Tagen einen Gesetzentwurf vor, mit dem es die Einführung von intelligenten Zählern und Smart Metern vorantreiben will.
Auf dem UN-Nachhaltigkeitsgipfel verabschiedeten die Teilnehmer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung weltweit. Dazu zählt auch der Ausbau der erneuerbaren Energien, was der BEE begrüßte und darauf hinweist, dass bei den Netto-Investitionen in neue Kraftwerke die fossilen Energien schon länger überholt wurden.
Eine neue Technologie zum Recycling von Photovoltaik-Dünnschichtmodulen hat einen der Sächsischen Umweltweltpreise erhalten. Eine weitere Auszeichnung ging an die „Energy Buffer Unit“ – einen Batteriespeicher in Containergröße von Adensis.
Photovoltaik, Windkraft und Biomasse haben gemeinsam im zweiten Quartal in Großbritannien mehr Strom ins Netz eingespeist als Kohlekraftwerke. Innerhalb eines Jahres hat sich die Photovoltaik-Leistung auf acht Gigawattt verdoppelt.
Interview: Wer eine neue Photovoltaik-Anlage mit mehr als 500 Kilowatt installiert, muss den Solarstrom direkt vermarkten und die Anlage fernsteuerbar machen. Es kann jedoch auch für Betreiber von Bestandsanlagen interessant sein, sich mit dem Thema Direktvermarktung zu beschäftigen. Doch gerade mit Blick auf die kleinen Anlagen fehlen oft noch standardisierte Prozesse und günstige Fernsteuertechnik, um den Umstieg für Direktvermarkter und Betreiber wirklich interessant zu machen, sagt Jan Knievel von NEAS Energy. Allerdings schreibt das EEG vor, dass ab dem kommenden Jahr auch Solarstrom aus neuen Anlagen ab 100 Kilowatt direkt vermarktet werden muss.
Die Agentur für Erneuerbare Energien hat die neuen Zahlen zum Speichermonitoring im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums auf die Verteilung nach Bundesländern ausgewertet. In absoluten Zahlen sind die meisten der insgesamt 10.111 Photovoltaik-Speichersysteme in Bayern und Nordrhein-Westfalen installiert worden. Wenn man die Zahl an der installierten Photovoltaik-Leistung bemisst, liegt Niedersachsen vorn.
Vier Energiegenossenschaften haben sich zusammengeschlossen, um einen Bürgersolarpark mit 2,9 Megawatt Leistung zu installieren. 1125 Bürger haben sich mit rund drei Millionen Euro an dem Photovoltaik-Projekt beteiligt. Der Solarstrom soll dabei direkt an Kunden vor Ort geliefert werden.
Der Photovoltaik-Handelsstreit spitzt sich weiter zu. Nun haben Organisationen aus 19 EU-Staaten in einem offenen Brief an die Handelskommissarin für ein Auslaufen von Mindestimportpreisen und Einfuhrbegrenzungen für die chinesischen Hersteller zum 7. Dezember plädiert. Es gibt allerdings auch bereits einen Antrag für eine Auslaufprüfung, die die Maßnahmen verlängern würde.