Es ist nach Juni der bislang zweitstärkste Monat, was die neu installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland betrifft. Bei der Realisierung der Photovoltaik-Freiflächenanlagen aus Ausschreibungen tut sich allerdings weiterhin wenig.
Das schwierige Marktumfeld schlägt sich in den Quartalszahlen des Bonner Photovoltaik-Konzerns nieder. Solarworld schreibt roten Zahlen und hat mit Anpassungen auf den seit Beginn des zweiten Halbjahrs eingesetzten Preisverfall reagiert. Der Hersteller kann sich zugleich über einen Großauftrag aus dem Senegal freuen.
Die beiden Unternehmen arbeiten in einem Pilotprojekt zusammen, um Baumarkt-Kunden künftig einen direkten Zugang zu Photovoltaik-Anlagen zu ermöglichen. Zunächst wird es in einem Markt in Hessen getestet, soll aber bis Jahresende noch erweitert werden.
Viele Verbraucher in abgelegenen Gebieten wie in der spanischen Provinz Lleida verlassen sich auf Dieselgeneratoren, da die Stromversorgung in diesen Gebieten nicht immer zuverlässig ist. Der Getreideproduzent Cetosa hat sich dagegen für Photovoltaik-entschieden.
Grund sind niedrigeren Preise unter anderem für Solarsilizium. Der insgesamt höhere Absatz von Wacker Chemie gegenüber dem Vorjahr konnte den Preiseffekt nicht ganz ausgleichen. Im dritten Quartal verzeichnete der Münchner Konzern zudem eine sinkende Nachfrage aus der Photovoltaik-Industrie.
In Singapur werden derzeit zehn verschiedene Photovoltaik-Technologien für schwimmende Solarparks getestet. In einer zweiten Stufe sollen 2017 die besten zwei ausgewählt und weiter ausgebaut werden.
Der Elektroauto- und Batteriehersteller aus Kalifornien geht weiter davon aus, dass seine Gigawattfabrik rechtzeitig fertiggestellt sein wird, um das Rollout seines neuen Modells ab dem zweiten Halbjahr 2017 zu unterstützen. In drei Wochen stimmen die Aktionäre über den Zusammenschluss von Tesla und dem Photovoltaik-Anbieter Solarcity ab.
Die Kosten für den Zehn-Megawatt-Solarpark liegen bei 30 Millionen Kuwait-Dinar. Kuwait will bis 2030 bereits 15 Prozent des Energiemixes aus erneuerbaren Energien erzeugen.
An insgesamt 82 Tank & Rast-Standorten will der Energiekonzern Ladesäulen installieren. Die weiteren Pläne der beiden Unternehmen sehen vor, das Stromtanken an rund 400 Standorten zu ermöglichen.
Ernst & Young hat seinen neuen „Recai“-Index veröffentlicht. Deutschland liegt weltweit auf Rang fünf in diesem Index, der die Länder weltweit nach ihrer Attraktivität für Erneuerbaren-Anleihen bewertet.