Die im Vereinigten Königreich ansässige Investmentgesellschaft Clementy Group ist bereit, den italienischen Photovoltaik-Wechselrichterhersteller Fimer zu übernehmen. Im September kündigte Fimer einen industriellen Neustart an, nachdem es bei einem italienischen Gericht einen Vergleich mit den Gläubigern anstrengte.
Rund 100 interessierte Unternehmensvertreter folgten dem Aufruf des Fraunhofer ISE und diskutierten mit dem Bundeswirtschaftsministerium über die Anforderungen für das Interessensbekundungsverfahren. Offen blieb die Frage, wie Betriebskosten berücksichtigt werden können und was die EU-Kommission erlauben könnte. Zwölf potenzielle Hersteller pitchten bereits ihre Konzepte.
Die ersten Anwender des Energiewetterindex sind die Hamburger Stromhändler von CF Flex Power. Der Index soll eine belastbare und transparente Basis für die tägliche Berechnung der Marktwerte von Solar- und Windstrom sein.
Im Juni lagen die Ausgaben der Übertragungsnetzbetreiber deutlich höher als die Einnahmen. Der Überschuss beträgt dennoch weiterhin stolze 10,25 Milliarden Euro.
An gleich mehreren Standorten in Bayern, Baden-Württemberg und dem Saarland sollen Fertigung und Entwicklungsstandorte für eine Brennstoffzellen-Stack von Bosch entstehen. Das Feststoffoxid-Brennstoffzellensystem kann Bosch zufolge gerade im Bereich der Gewerbe- und Industrieanlagen für Versorgungssicherheit sorgen. Kombiniert man den thermische und elektrischen Wirkungsgrad, hat das System eine Effizienz von 85 Prozent.
Aiko hat auf der Intersolar Hocheffizienzmodule vorgestellt, mit denen das Unternehmen nicht nur wie so oft üblich den Photovoltaik-Markt für kleine Aufdachanlagen erreichen will, sondern auch den Freiflächenmarkt, wie CEO Tiger Lu im Interview mit pv magazine erklärt. Das Brot-und-Butter-Geschäft sind jedoch immer noch die Perc-Zellen, die Aiko an Modulhersteller liefert. Der Hersteller produzierte 2022 40 Gigawatt an Photovoltaik-Zellen und machte einen Umsatz von über fünf Milliarden US-Dollar.
Die Marktwerte für Solar und Wind haben sich etwas erhöht. Sie lagen im Juni aber wie der durchschnittliche Spotmarktpreis weiterhin im einstelligen Bereich.
Der neue Netzinfrastrukturplan zeigt nach Ansicht des Bundesverbands, dass bis 2030 in Österreich nicht zu 13 Gigawatt installierte Photovoltaik-Leistung erreicht werden müssen, sondern 21 Gigawatt und bis 2040 sollen es dann 41 Gigawatt sein. Die Bundesländer sind jetzt gefordert, so Photovoltaic Austria.
Die Auswertung des europäischen Emissionshandelsregisters durch das Umweltbundesamt zeigen, dass es kaum zu einem Rückgang der Emissionen gekommen ist. Durch die hohen Gaspreise wurde mehr Kohle verfeuert und die Industrie produzierte weniger. Im Endeffekt blieben die Emissionen im Jahr 2022 gegenüber dem Jahr davor fast unverändert.
Interview: Das Verkaufen von überschüssigem Solarstrom über die Straße ist in Deutschland teuer, sobald das öffentliche Stromnetz benutzt wird und sei es nur für ein paar Meter. In Österreich sind Energiegemeinschaften auf der untersten Netzebene dagegen bereits möglich und günstig. Wie das funktioniert und wann es auch in Deutschland losgeht, haben wir mit Walter Kreisel von Neoom besprochen. Das von ihm gegründete Unternehmen verknüpft aktuell über 5.000 Haushalte in mehr als 150 Gemeinden.