Für die kommenden Jahr sehen die Analysten von Altenex Energy ein wachsendes Interesse an Stromabnahmeverträgen aus der Industrie. Die gesunkenen Börsenstrompreise spiegeln sich jedoch auch in den Vertragsabschlüssen wieder.
Gerade im Süden Deutschlands häufen sich Berichten, dass Besitzer von Wärmepumpen aufgrund des niedrigen Grundwasserspiegels vermehrt Probleme mit dem Betrieb ihrer Anlagen haben. Diese Wärmepumpen werden mit einem Extra-Bonus gefördert und gelten als effizient, mit der Wasserknappheit steigt allerdings das Risiko für einen wirtschaftlichen Betrieb.
Nach einer Analyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) flossen 1,2 Milliarden Euro aus dem Staatshaushalt an Kohlekonzerne. 500 Millionen Euro kamen von den Stromkunden.
Der Schweizer Photovoltaik-Hersteller geht angesichts des IRA von einer förderfähigen Summe von bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar für das Werk aus, die vom geplanten Produktionsstart 2024 bis 2032 gezahlt werden. Meyer Burger veröffentlichte auch vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr, die zeigen, wie groß der Druck aktuell für Produzenten aus Europa ist. Zudem hat CCO Moritz Borgmann das Unternehmen verlassen.
Revkor Energy will die Fabrik gemeinsam mit dem Deutsch-Schweizer Anlagenbauer H2Gemini errichten. Die 20 Gigawatt jährliche Produktionskapazität sollen bis 2026 erreicht werden, aber nächstem Jahr soll es zunächst mit 5 Gigawatt losgehen.
Andreas Thorsheim vom norwegischen Photovoltaik-Spezialisten Otovo sprach mit dem pv magazine über die hohen Lagerbestände an Solarmodulen in Europa und die sinkenden Preise. Er sagte, dass es in diesem Herbst einen starken Käufermarkt geben wird. Thorsheim sagt auch, dass die neuesten Module, die vom Schiff kommen, am günstigsten sind.
Luxemburg hat seine zweite Ausschreibung für Photovoltaik-Projekte für gewerbliche und industrielle Kunden mit einer Leistung zwischen 30 Kilowatt und 5 Megawatt gestartet. Das Land bietet Zuschüsse von bis zu 745 Euro pro installiertem Kilowatt und bis zu 55 Prozent der Gesamtkosten für den Kauf und die Installation der Photovoltaik-Anlagen.
Damit baut der schwedische Energiekonzern sein Photovoltaik-Geschäft in Deutschland weiter aus, was es als einen der Kernmärkte definiert hat. Erste Projekte aus dem übernommenen Bestand werden voraussichtlich im nächsten Jahr baureif sein.
Longi Solar stellte auf der Intersolar in München seine neuen rückseitenkontaktierten Module der Serien „Scientist“ und „Exporer“ vor. Erste Projekte in Schweden sind schon umgesetzt und nun sollen die Hocheffizienz-Module mit bis zu 23,2 Prozent Wirkungsgrad nach Angaben des Photovoltaik-Herstellers auch in Deutschland breit verfügbar sein.
Die vornehmlich chinesischen Solarmodule, die aktuell eingelagert sind, liegen damit etwa auf dem Niveau des Photovoltaik-Zubaus in Europa im vergangenen Jahr. Bis Ende des Jahres könnte es bis zu 100 Gigawatt an Solarmodulen aus China sein, die in Lagern in Europa auf ihre Auslieferung warten.