Die beiden Photovoltaik-Unternehmen haben die Lasertechnologie für die Photovoltaik-Massenproduktion gemeinsam entwickelt. Sie soll für Effizienzsteigerungen sowohl bei Perc- als auch Topcon-Solarzellen geeignet sein.
Für die Vermarktung von Solarstrom erhielten Photovoltaik-Betreiber im vergangenen Monat 7,447 Cent pro Kilowattstunde. Die Spotmarktpreis war erstmals sein April wieder zweistellig. Der Überschuss auf dem EEG-Konto schmolz weiter zusammen.
Zwei Kölner Wohnungsbaugenossenschaften haben bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäude ein großes Mieterstromprojekt realisiert. 800 Bewohner sollen von günstigerem Strom profitieren. Auch die neu verbauten Wärmepumpen in den Wohnblocks sollen mit dem Photovoltaikstrom betrieben werden.
Das Fraunhofer IEG eröffnet zwei neue Test- und Prüfstände für Großwärmepumpen. Hersteller, Entwickler und Projektierer sollen Zugang zu den Prüfständen erhalten, um neue System zur Marktreife zu bringen. Zudem forscht die Fraunhofer-Einrichtung noch an der zukünftigen Wärmeversorgung der Stadt Cottbus
Der neue Fonds des Berliner Risikokapitalgebers hat ein Volumen von bis zu 60 Millionen Euro. Das Geld wird in sogenannte Frühphasen-Start-ups investiert, die neue Technologien rund um die Energiewende entwickeln.
Die niederländische Regierung hat 416,6 Millionen Euro für den Bau von Speicherkraftwerken bereitgestellt, die an Photovoltaik-Freiflächen oder große Dachanlagen gekoppelt werden.
Mit einem eindringlichen Appell hat sich Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß, CEO von Fronius International, für die Sicherung der europäischen Photovoltaik-Produktion ausgesprochen. Mit Blick auf die eigene Herstellung von Wechselrichtern warnte sie davor, die Hoheit über die Daten und den Zugriff auf die kritische Infrastruktur an asiatische Unternehmen abzutreten. Fronius habe neben einem deutlichen Ausbau der Produktionskapazitäten auch massiv in die Unabhängigkeit und Resilienz der eigenen Lieferkette investiert.
Im nächsten Jahr soll das Modulwerk stehen. In der ersten Ausbauphase plant das Hamburger Start-up eine jährliche Produktionskapazität von einem Gigawatt, die bis 2030 auf fünf Gigawatt erweitert werden soll.
Steuertipps: Die Photovoltaik-Steuerreform, die der Bundestag Ende 2022 beschlossen hatte, warf in der Branche und bei Anlagenbetreibern viele Fragen auf. In den vergangenen Monaten hat das Bundesfinanzministerium darauf mit drei BMF-Schreiben reagiert und die Anwendung der gesetzlichen Regelungen konkretisiert.
Neue Zahlen, die Rystad Energy pv magazine zur Verfügung stellte, zeigen, dass sich die Menge an unverkauften Modulen in europäischen Lagern zwischen Mitte Juli und Ende August mehr als verdoppelt hat und bis Ende des Jahres tatsächlich 100 Gigawatt erreichen könnte. Analyst Marius Mordal Bakke erklärte, dass Perc-Module, die im März von einem europäischen Händler für 23 US-Dollarcent pro Watt gekauft und gelagert wurden, heute mit einem durchschnittlichen Spotmarktpreis von 16 US-Dollarcent pro Watt konfrontiert sind, der im nächsten Monat sehr wahrscheinlich bei 15 US-Dollarcent pro Watt liegen wird.