Highlights der Woche

Netzentwicklungsplan beziffert Kosten auf 61 Milliarden Euro

Die Übertragungsnetzbetreiber haben der Bundesnetzagentur offiziell den zweiten Netzentwicklungsplan 2030 übergeben. Gegenüber dem ersten Entwurf erhöhen sich die Kosten weiter auf 61 Milliarden Euro.

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Agora Energiewende empfiehlt umfassende Reform der Netzentgelte

Aus Sicht des Thinktanks werden die Netzkosten im Jahr 2019 um 1,5 bis zwei Milliarden Euro steigen. Zudem würden die aktuellen Regeln den Umbau des Stromsystems im Zuge der Energiewende behindern.

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Spiegel: Wacker Chemie setzt auf zweifelhafte Lobbyfirma Eutop im Kampf gegen Zölle

Das Nachrichtenmagazin berichtet über fragwürdige Methoden der Beratungsfirma, die für verschiedene Konzerne erfolgreich im politischen Berlin und Brüssel lobbyiert. Einer der prominenten Kunden ist Wacker Chemie, das im Kampf um das Ende der Mindestimportpreise auf die Hilfe der Lobbyisten zurückgriff und dafür jährlich wohl 250.000 Euro zahlte.

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Sonnensteuer ade – Spanien setzt neue Vorschriften für Photovoltaik-Eigenverbrauch in Kraft

Die Bestimmungen ermöglichen den Eigenverbrauch in Gemeinden und Industriegebieten. Zudem reduziert die Neuregelung die Verwaltungsverfahren – insbesondere für kleine Selbstverbraucher – und schaffen einen vereinfachten Mechanismus für die Kompensation für die Einspeisung von überschüssigem Strom aus Photovoltaik-Anlagen.

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Bundesregierung sagt Rücknahme der Netzentgelt-Belastung für Power-to-Gas-Anlagen zu

Der Bundesrat hat dem Gesetz für einen beschleunigten Netzausbau zugestimmt und auf die Anrufung eines Vermittlungsausschusses verzichtet. Zuvor gab der Parlamentarische Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums eine Erklärung ab, dass sich die Bundesregierung schnellstmöglich um die Rücknahme der Netzentgelte für Power-to-Gas-Anlagen bemühen will.

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EWG: 100 Prozent erneuerbare Energie weltweit ist günstiger als das jetzige System

Gemeinsam mit der finnischen LUT University hat die Energy Watch Group eine globale Energiewende bis zum Jahr 2050 sektorenübergreifend und stundenscharf simuliert. Das Szenario der Studie erfüllt in diesem Zeitraum das 1,5-Grad-Ziel und senkt die CO2-Emissionen auf Null. Zugleich ist es mit dem heutigen fossil-nuklearen System wirtschaftlich konkurrenzfähig. Insgesamt sollen bis 2050 Photovoltaik und Wind 96 Prozent der gesamten Stromversorgung aus Erneuerbaren leisten.

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BVES: Netzentgeltpflicht für Power-to-X-Anlagen soll entfallen

Dem Bundesverband Energiespeicher zufolge soll das neue Netzausbaubeschleunigungsgesetz nun doch keine Netzentgeltpflicht für Power-to-X-Anlagen enthalten. Die Novelle ist am Freitag Thema im Bundesrat. Greenpeace Energy fordert von der Bundesregierung keine Flickschusterei, sondern eine kluge Neuregelung für alle Steuern, Umlagen und Entgelte.

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Photovoltaik und Wind lieferten im ersten Quartal 2019 über 49 Milliarden Kilowattstunden Strom

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) melden damit einen Rekordwert für die Jahreszeit. Gegenüber dem ersten Quartal 2018 haben Photovoltaik und Wind zudem um 25 Prozent zugelegt.

AECEA: China will förderfreien Photovoltaik-Projekten Vorrang einräumen

Chinas National Energy Administration (NEA) will den Photovoltaik-Markt auf eine förderfreie Basis stellen. Nach Einschätzung des Beratungsunternehmens AECEA können auch bereits bestehende Photovoltaik-Anlagen eine Umwandlung in Projekte ohne Förderung beantragen. In dem Fall soll der erzeugte Solarstrom mit höchster Priorität ins Netz eingespeist, wie die Präzisierungen vorsehen.

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Finanzausschuss berät geplante EU-Anpassung der Stromsteuer-Regelung für EEG-Anlagen

Es geht der Bundesregierung darum, die Steuerbefreiungen für Strom aus Photovoltaik- und anderen Erneuerbaren-Anlagen bis zwei Megawatt in Einklang mit dem EU-Beihilferecht zu bringen. Die Unionsfraktion verspricht, dass sich für privat erzeugten Strom in der Praxis keine Änderungen ergeben sollen. Ein Antrag zur Senkung der Stromsteuer wurde jedoch abgelehnt.

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