Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Kurz vor der Bekanntgabe der Übernahme durch Sunpower bezog die frühere US-Tochter von Solarworld Stellung zu Anträgen von Wettbewerbern, von den neuen US-Einfuhrzöllen ausgenommen zu werden. Dem künftigen Eigentümer gestand Solarworld Americas eine solche Ausnahmeregel zu, der einstigen Verwandtschaft nicht.
Laut den Zahlen der Bundesnetzagentur wurden damit sämtliche Zuschläge aus der vierten Photovoltaik-Ausschreibung im Jahr 2016 realisiert.
Mit der Übernahme wird der Öl- und Gasriese zunehmend auch zum Stromversorger. Den erneuerbaren Energien soll dabei eine große Rolle zukommen – ebenso wie Gaskraftwerken.
Nach monatelangen Gesprächen ist jetzt mit dem US-Modulbauer Sunpower ein Investor für die US-Tochter der früheren Solarworld AG gefunden worden. Für Sunpower werden die USA damit wieder zum Produktionsstandort. Das Unternehmen will in die Fabrik frisches Kapital investieren und teilweise auf die Produktion der eigenen Technik umstellen.
Über 2000 Teilnehmer aus 90 Ländern, darunter viele Minister und andere Regierungsangehörige, treffen sich in Berlin. Ein Thema zieht sich durch alle Aussagen: Die Energiewende ist das größte Investitionsprogramm, das es in absehbarer Zeit gibt.
Der Erfolg der Photovoltaik-Projekte bei der ersten gemeinsamen Ausschreibung mit der Windkraft ist für Energieunternehmen wie EnBW ein deutlicher Fingerzeig für die Zukunft. Der süddeutsche Versorger konnte sich dabei selbst mit drei Projekten durchsetzen und erwägt jetzt die Ausweitung des Geschäfts. Aber auch bei anderen Energieunternehmen ist dieser Trend zu spüren.
In den vergangenen Jahren lag die Internationale Energie Agentur bei ihren Erneuerbaren-Prognosen immer deutlich zu niedrig. Im Rückblick meldet jedoch auch die Agentur für das vergangene Jahr den Rekordzubau von knapp 100 Gigawatt – betont aber ein vergleichsweise geringes Wachstum, wenn man China aus dieser Bilanz herausrechnet.
Photovoltaik- und Windverband fordern ein Miteinander und kein Gegeneinander der beiden Technologien. Das Bundeswirtschaftsministerium und BDEW haben dagegen die Kosteneffizienz fest im Blick und loben zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik. Agora Energiewende hebt hervor, dass Strom aus der Photovoltaik nur noch halb so viel kostet wie aus neuen Kohlekraftwerken und ein Drittel so viel wie aus neuen AKW.
Die Analysten haben im ersten Quartal eine Erhöhung der Kobaltpreise von mehr als 20 Prozent verzeichnet. Energytrend geht auch von einer weiteren Erhöhung in den nächsten Quartalen aus, was die Suche nach Alternativen interessant macht.
32 zu 0 – so lautet das Ergebnis bei der ersten technologieoffenen Ausschreibung zugunsten der Photovoltaik. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert lag mit 4,67 Cent pro Kilowattstunde leicht über dem Ergebnis der reinen Photovoltaik-Ausschreibung vom Februar.