Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Interview: Der Anbieter von Photovoltaik-Pachtanlagen hat als Reaktion auf die Kritik der Verbraucherschützer den Mietbeginn flexibilisiert. Fortan soll nicht mehr der Montage-, sondern der Zählertauschtermin ausschlaggebend ist für den Zeitpunkt des Mietbeginns sein, wie MEP-Geschäftsführer Konstantin Strasser erklärt. Er nimmt auch Stellung zu weiteren Kritikpunkten, die in den vergangenen Monaten bezüglich der Photovoltaik-Pachtanlagen von MEP aufgekommen sind.
Das Allgäuer Unternehmen will künftig überschüssigen regional erzeugten Grünstrom in vernetzten Haushalten mit Photovoltaik-Heimspeichern sammeln. Dafür soll es einen digitalen Herkunftsnachweis per Blockchain geben. Der Plan ist, Lastspitzen bei der Erzeugung von Photovoltaik-Anlagen und Windparks abzupuffern und so deren Abregelung zu verhindern sowie Verteilnetze zu entlasten.
Im ersten Quartal lag die Leistung der neu gemeldeten Photovoltaik-Anlagen in Deutschland rund 65 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Verband fordert zugleich eine schnelle Umsetzung der geplanten Photovoltaik-Sonderausschreibungen durch die neue Regierung.
Der Autokonzern stieg Mitte 2016 in den Markt für Photovoltaik-Heimspeicher ein. Künftig wird Daimler sein stationäres Speichergeschäft auf den Anwendungsbereich „Grid“ ausrichten.
Eon meldete, dass erstmals mehr als zehn Milliarden Kilowattstunden Solarstrom zwischen Januar und April in Deutschland erzeugt wurden. Bruno Burger von Energy Charts hat zudem ermittelt, dass die letzte Aprilwoche die beste Woche für die erneuerbaren Energien des laufenden Jahres war – mit einem Anteil von 53,2 Prozent an der öffentlichen Nettostromerzeugung.
Der HTW-Professor fordert seit langem, dass Deutschland jährlich eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von 15 Gigawatt für den Klimaschutz benötigt. Bei seinem Vortrag auf dem PV Symposium in Bad Staffelstein zeigt er jedoch eindrucksvoll, mit welchen Mitteln die Politik den Photovoltaik-Ausbau in Deutschland verhindert und mit zweifelhaften Neuregelungen gegenüber früheren Jahren verändert hat.
Mit knapp 156,5 Megawatt blieb die neu gemeldete Photovoltaik-Leistung im März hinter den ersten beiden Monaten zurück. Die Solarförderung wird zwischen Mai und Juli weiter stabil auf dem derzeitigen Niveau bleiben.
Das Bundeswirtschaftsministerium verspricht die Umsetzung des Koalitionsvertrags und somit auch der geplanten Sonderausschreibungen für Photovoltaik und Windkraft an Land. Die dafür notwendige Verordnung wird jedoch frühestens im Herbst veröffentlicht.
In der Fabrik mit einer Jahreskapazität von 1,2 Gigawatt werden 500 Arbeiter beschäftigt sein. First Solar will damit seine weltweite Produktionskapazität bis Ende 2020 auf 7,6 Gigawatt erhöhen.
Das Bundeswirtschaftsministerium plant eine zügige kleine EEG-Novelle. Die noch im Koalitionsvertrag angekündigten zusätzlichen Ausschreibungen sind in dem Entwurf nicht zu finden, dafür eine Kürzung der Höchstpreise bei den Ausschreibungen für Photovoltaik-Anlagen, die jedoch nicht ins Gewicht fallen dürfte.