Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Chinas oberste Industrievertreter haben versprochen, den Niedrigpreiswettbewerb und die Überkapazitäten in der Solarbranche einzudämmen. Die Behörden werden mit der Umsetzung von Maßnahmen zur Stabilisierung der Lieferketten und zur Wiederherstellung des Marktgleichgewichts beginnen.
Die Befürchtungen der österreichischen Photovoltaik-Branche haben sich bestätigt. Mit der Reform des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes drohen nun neue Netzentgelte für Einspeiser sowie eine Kappung der Leistung von Photovoltaik-Anlagen auf 60 Prozent bei einer drohenden Netzüberlastung.
Der Bundesverband Solarwirtschaft hat die Zahlen ausgewertet und sie zeigen bis zum Ende des ersten Halbjahrs 2025 eine kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung von etwas mehr als 107,5 Gigawatt. Bleiben 5,5 Jahre um nochmal 107,5 Gigawatt zu installieren, doch der Zubau hat sich verlangsamt.
Auf Kosten der Stromkunden erzielten die Verteilnetzbetreiber im Jahr 2023 hohe Renditen auf das eingesetzte Eigenkapital, teilweise bis zu 50 Prozent, wie eine Analyse des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft ergab. Der Verband fordert im Zuge des NEST-Verfahrens eine umfassende Reform und leistungsabhängige Renditen.
Nach Ansicht der Stiftung muss der weitere Ausbau der Photovoltaik „kosteneffizient, sozial gerecht und netzdienlich“ erfolgen. Dafür sind dringend Maßnahmen erforderlich, wie unter anderem eine Deckelung der Einspeisevergütung. Allerdings sollte am eigentlichen Ausbauziel von 215 Gigawatt bis 2030 nicht gerüttelt werden.
Das Gerät „Home Plus“ von Sax Power erreichte im Ranking der Berliner Wissenschaftler mit 93,2 Prozent den bislang höchsten Wert in der Klasse bis fünf Kilowatt. Auch die Kombination von SMA mit „Sunny Smart Energy 5.0“ und „Home Storage 6.5“ kommt mit 92,8 Prozent auf einen höheren Effizienzwert als die bisherigen Spitzenreiter RCT Power und Fronius.
Die Bundesnetzagentur erhielt Gebote für mehr als 2000 Megawatt in der Innovationsausschreibung, an der unter anderem Erneuerbaren-Anlagen mit Speichern teilnehmen können. Die Zuschlagswerte für die kombinierten Photovoltaik-Speicher-Projekte liegen zwischen 5,00 und 6,39 Cent pro Kilowattstunde.
Mit der Reform des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes könnten die neuen Regelungen bei der Verteilung der Netzkosten greifen. Regierungsintern wird für diese Woche eine Einigung erwartet, wie die österreichische Tageszeitung „Standard“ berichtet. Da die Konsultationen für den Gesetzentwurf noch nicht gestartet sind, tappt Österreichs Photovoltaik-Branche bislang noch weitgehend im Dunkeln.
Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen haben im ersten Halbjahr mehr als 100 Terawattstunden zur öffentlichen Nettostromerzeugung beigetragen, wie die Auswertung von Energy-Charts vom Fraunhofer ISE zeigt. In der gesamten EU ist demnach vor allem die Erzeugung von Solarstrom auf dem Vormarsch.
Aktuell sind auf dem Kontinent etwa 50 Gigawattstunden Kapazität bei Batteriespeichern verfügbar. Bis 2030 müssen sie auf 500 bis 780 Gigawattstunden ausgebaut werden, so der Verband, der eine „Battery Storage Europe Platform“ ins Leben gerufen hat.