Hier finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Meldungen der Woche, Interviews und Analysen.
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Insgesamt 30 große Unternehmen, darunter Naturgy, Enagás und Dhamma Energy, legen den Grundstein für das „HyDeal Ambition“-Vorhaben. Sie wollen eine Wertschöpfungskette aufbauen, die in der Lage ist, bis 2030 100 Prozent grünen Wasserstoff für 1,50 Euro pro Kilogramm bereitzustellen.
Der Kontostand lag Ende Januar 2021 bei 1,258 Milliarden Euro. Der Marktwert Solar war mit 5,543 Cent pro Kilowattstunde im Januar ungewöhnlich hoch.
Im novellierten Gesetz sind unter anderem 35 neue Netzausbauvorhaben enthalten, bei denen ein vordringlicher Bedarf festgestellt wird. Zudem enthält der Bundesbedarfsplan Regelungen für die Ausschreibung und Förderung von großen Batteriespeichern, die zur Stabilisierung des Stromnetzes genutzt werden.
Der Entschließungsantrag des Bundeslandes zielt darauf, Strom günstiger zu machen – auch durch ein rascheres, deutlicheres Abschmelzen der EEG-Umlage. Zudem will Schleswig-Holstein prüfen lassen, Eigenverbrauch und Direktversorgung aus Anlagen bis 100 Kilowatt von der EEG-Umlage zu befreien.
Die Bundesregierung hat mit den vier Betreibern einen öffentlich-rechtlichen Vertrag für die schrittweise Abschaltung der Braunkohlekraftwerke geschlossen. RWE erhält demnach 2,6 Milliarden Euro und Leag 1,75 Milliarden Euro für die vorzeitige Stilllegung ihrer Kraftwerke. Zudem ist ein Klageverbot der Betreiber vor nationalen Gerichten oder internationalen Schiedsgerichten enthalten.
Der Bund will bis 2023 insgesamt 1000 Schnelllade-Hubs mit einer Leistung von mindestens 150 Kilowatt schaffen. Die Ausschreibung soll in diesem Sommer starten.
Das Bundeskabinett hat seinen Entwurf einer EnWG-Novelle verabschiedet. Darin enthalten ist eine Definition von Energiespeichern. Damit will die Koalition künftig verhindern, dass ein- und ausgespeicherter Strom doppelt mit Abgaben und Umlagen belastet wird. Neue Regeln zur Stromkennzeichnung sollen Tarife transparenter machen. Zudem sieht die EnWG-Novelle eine getrennte Regulierung von Gas- und Wasserstoffnetzen vor.
Zwei Jahre nach dem damals ersten Stromabnahmevertrag für ein Photovoltaik-Kraftwerk in Deutschland haben die Unternehmen eine neue langfristige Vereinbarung geschlossen. Der Baubeginn für den Solarpark in Mecklenburg-Vorpommern mit 52,3 Megawatt Leistung wird noch in diesem Jahr erfolgen. Die Inbetriebnahme ist für 2022 geplant.
Eine Studie der FAU Erlangen-Nürnberg, der WU Wien und der Fachhochschule Graubünden zeigt auf, dass eine Verteuerung von CO2-Zertifikaten am effizientesten zur Senkung der Treibhausgasemissionen im Stromsektor führen würde. Die aktuellen Preise in Deutschland sind dafür allerdings zu niedrig.
Aus Sicht führender Wissenschaftler ist eine Transformation des Stromsektors bis 2030 machbar und die Transformation der anderen Sektoren bald danach. Die Gruppe hat dazu eine 10-Punkte-Erklärung veröffentlicht, die inzwischen auch viele weitere Wissenschaftler unterzeichnet haben.