Mit rund 100 Maßnahmen will die schwarz-grüne Landesregierung dafür sorgen, dass das Bundesland bis spätestens 2045 klimaneutral ist. Die installierte Photovoltaik-Leistung soll bis 2030 von heute rund elf Gigawatt auf 21 bis 27 Gigawatt steigen.
Der PEM-Elektrolyseur soll 2027 auf dem Gelände des ehemaligen Kohlekraftwerks Moorburg den kommerziellen Betrieb aufnehmen. Der vorhandene Anschluss an das Höchstspannungsnetz kann nach einem Umbau für die Wasserstoff-Erzeugung genutzt werden.
Neben dem Solar-Marktwert liegen auch die für Windenergie an Land und auf See im August deutlich höher als im Vormonat. Ebenso der Spotmarktpreis – hier verzeichnen die Übertragungsnetzbetreiber im Mittel 8,205 Cent pro Kilowattstunde.
Die kostenfreie Börse bringt Eigentümer etwa von Gewerbedächern, Parkplätzen und anderen Flächen mit Partnern zusammen, die Photovoltaik-Anlagen installieren wollen. Das Angebot richtet sich explizit auch an Energiegemeinschaften.
Eon bietet das Bündel inklusive Installation zeitlich befristet für 17.999 Euro an. Enthalten ist eine Photovoltaik-Anlage mit 8,9 Kilowatt Leistung und ein Speicher mit 5,12 Kilowattstunden Kapazität.
Bis 2045 müssten bei den öffentlichen Nichtwohngebäuden insgesamt 120 Milliarden Euro in die energetische Sanierung investiert werden, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Über die Lebensdauer der Bauteile amortisieren sich die Investitionen auch ohne Fördermittel.
Der Multi-Use-Speicher mit 10-Megawatt Leistung entsteht auf dem Gelände der Kläranlage in Östringen. Die Kommune profitiert durch Pachteinnahmen und die Gewerbesteuer der ortsansässigen Projektgesellschaft
Landwirte dürfen jetzt bei aufgeständerten Anlagen bis zu 70 Prozent der Fläche für die Legehennenhaltung mit Photovoltaik überdachen. Bei bodennahen Anlagen liegt die Grenze bei 50 Prozent.
Im neuen Werk in Hamburg können im Vollausbau jährlich PEM-Stacks mit einer Leistung von insgesamt mehr als fünf Gigawatt gefertigt werden. Ab dem 30. September 2024 firmiert die MAN-Tochter unter dem Namen Quest One.
Die Partner wollen den Schwerpunkt auf Projekte mit mindestens 20 Megawatt Leistung legen. Die Anlagen sollen innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre in Betrieb gehen.