Am 24. Juni bietet der pv magazine Focus 2026 kompakte Experteneinblicke zu bankfähigen BESS-Projekten und optimiertem Energiemanagement für Residential- und C&I-Anwendungen in Europa.
Wie Sie das bei Großspeichern vertraglich und technisch umsetzen, diskutieren wir im pv magazine Webinar Plus am 15. April.
Der Energiewechsel auf der Ebene der Weltpolitik angekommen. Es wird jetzt ernst. Es entpuppt sich, dass der Übergang zu erneuerbaren Energien zurecht „Revolution“ genannt wird. Die Öl- und Gasmultis merken, dass ihr Sein auf der Kippe steht. Dass sie einen Typen wie Donald Trump zum US-Präsidenten gemacht haben, zeigt, wie verzweifelt sie schon sind. Dass […]
Der Februar begann mit der gewohnten winterlichen Stabilität und endete mit der Rückkehr negativer Preise infolge steigender Photovoltaik-Produktion. Während sich die Marktstruktur verschob, gerieten die Erlöse unter Druck, zugleich entstanden neue Opportunitäten. Lennard Wilkening, CEO und Mitgründer von Suena Energy, analysiert die Entwicklungen und zeigt, was sie für die kommenden Frühlingsmonate bedeuten.
Unabhängige Einschätzung von historischen und zukünftig erzielbaren Erlösen für Großbatteriespeicher
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche tritt bei der Förderung von Photovoltaik-Anlagen massiv auf die Bremse. Zumindest war das der Planungsstand vor der Eskalation am Persischen Golf. Doch auch ohne anhaltende Preisexplosion bei Öl und Gas wäre ein überstürzter Ausstieg aus dem EEG aus vielerlei ökonomischen und technologischen Gründen der falsche Schritt.
Bis zu 27.000 Euro pro Megawatt Netzanschlussleistung und Jahr – in günstigen Fällen könnte ein Batteriespeicher diese Größenordnung zusätzlich über die Bereitstellung von Momentanreserve verdienen. Das ist deutlich mehr, als viele bei einer Systemdienstleistung erwarten würden, für die kaum zusätzliche Batteriekapazität erforderlich ist.* Seit dem 22.01.2026 wird Momentanreserve in Deutschland marktgestützt beschafft. Für Batteriespeicher eröffnet sich damit […]
Den neuesten Zahlen der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien zufolge trug die Photovoltaik den größten Teil zu den weltweit im letzten Jahr neu installierten 692 Gigawatt an Erneuerbare-Energien-Anlagen bei. Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung erreichte bis Ende vergangenen Jahres 2,4 Terawatt.
Mit der steigenden Erzeugung von Erneuerbaren entkoppelt sich der Strom- vom Gaspreis. Bereits im März lässt sich diese Entwicklung deutlich anhand der Zahlen bei Energy-Charts vom Fraunhofer ISE ablesen. „Noch ist der Ausbau der erneuerbaren Energien aber insgesamt nicht ausreichend, um deutlich unabhängiger von geopolitischen Schocks sein zu können“, sagt Leonhard Gandhi.
Allein in der ersten Märzhälfte haben die in Europa installierten Photovoltaik-Anlagen die Kosten für EU-Gasimporte um 32 Prozent gesenkt. Je nach Entwicklung des Gaspreises könnten allein in diesem Jahr Gesamteinsparungen von fast 67 Milliarden Euro erreicht werden, wie es in einer Studie von Solarpower Europe heißt.
Der Bundesverband des Solarhandwerks hatte sich an Umweltminister Carsten Schneider gewandt: Er solle sich innerhalb der Bundesregierung für verlässliche Rahmenbedingungen einsetzen. Die Antwort ist sehr zurückhaltend, der BDSH-Vorsitzende Peter Knuth findet sie „enttäuschend, aber nicht verwunderlich“.
Für einen Photovoltaik-Speicher mit 22 Kilowattstunden Kapazität zahlen die Kunden des Allgäuer Unternehmens künftig nur den Preis eines 11 Kilowattstunden-Modells. Das Angebot ist bis Ende Juni befristet.
Neben Netzanschlüssen können auch geeignete Flächen für den Bau großer Batteriespeicher an geeigneten Standorten knapp sein. Die Stadt Laichingen hat sich daher mit privaten Flächeneigentümern zusammengeschlossen, um ein solches Projekt zu ermöglichen, aber auch um von den Pachterlösen zu profitieren.
Ohne Batteriespeicher wird die Energiewende nicht funktionieren, doch viele Projekte kommen gar nicht erst ans Netz. Woran liegt das? Im Vorgriff auf das „Battery Business and Development Forum“ in Frankfurt sprechen wir mit Leandra Boes von Green Flexibility und Nadine Bethge vom Bundesverband Neue Energiewirtschaft darüber, wie flexible Anschlussvereinbarungen eine gute Lösung werden können.
Die Analysten von Thema gehen davon aus, dass die Systemsicherheit mit Batteriespeichern allein nicht zu gewährleisten sein wird. Allerdings kann der Zubau von Speichern den künftigen Gasverbrauch und die CO2-Emissionen reduzieren.
Ein Vermarkter denkt, er könne eine bestimmte Energiemenge aus einem Speicher entladen – doch der Speicher reagiert nicht. In diesem für den Betreiber kostspieligen Beispiel liegt der Fehler nicht bei den Batterien. Das ist einer der realen Fehlerfälle, über deren Vermeidung wir am zweiten Tag auf dem Battery Business & Development Forum am 1. April diskutieren werden.
Tesvolt bringt mit dem „PowerCore G-2“ einen 500-Kilowattstunden-Speicher für Gewerbe- und Industrieanwendungen auf den Markt. Das Unternehmen richtet seine Strategie neu aus und kombiniert zugekaufte Hardware mit eigener Software, um Kosten zu senken und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.
Ein Aprilscherz mit Folgen.
Die Bundesnetzagentur will Ende Mai erste Leitplanken für die künftige Netzentgeltsystematik vorlegen. Auf dem Battery Business and Development Forum wurde zugleich deutlich, dass erst das Zusammenspiel mit flexiblen Netzanschlussvereinbarungen über die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern entscheiden dürfte. Zum BBDF, organisiert von pv magazine, Solarpower Europe und Conexio PSE, trafen sich über 530 Branchenexperten.
2025 erreichten Wärmepumpen einen Höchstwert beim Marktanteil. Der Bundesverband Wärmepumpe rechnet mit weiterhin zweistelligen Steigerungen der Absatzzahlen – und ist doch in großer Sorge: Erstens hätte es mehr sein können, zweitens bringen die Pläne für ein Gebäudemodernisierungsgesetz neue Unsicherheiten.
Die betroffenen Unternehmen haben bislang noch gar nicht mit dem Einbau intelligenter Messsysteme begonnen. Ihnen drohen nun Zwangsgelder. Die Bundesnetzagentur kündigte zudem bereits weitere Verfahren gegen Unternehmen an, die 20 Prozent der Pflichteinbaufälle noch nicht erreicht haben.
Auf dem „PV Kongress“ in Wien zeigte sich deutlich, vor welchen Herausforderungen die österreichische Photovoltaik-Branche aktuell steht. Eigentlich wäre eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von rund 2000 Megawatt pro Jahr notwendig, doch trotz der aktuellen geopolitischen Lage scheint das auch in diesem Jahr nicht erreichbar. Dabei ist die Branche bereit, doch es hapert an der Politik.
Fast sechs Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum legten die Erneuerbaren zu. Dies lag vor allem an deutlich günstigeren Windverhältnissen, während die Stromerzeugung aus Photovoltaik-Anlagen um rund fünf Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025 zurückging.
Eine aktuelle Analyse von Ember deckt erhebliche Engpässe in den Übertragungs- und Verteilungsnetzen in ganz Europa auf, die in den am stärksten betroffenen Ländern die Realisierbarkeit sowohl künftiger Großanlagen als auch kleinerer Photovoltaik-Anlagen für Privathaushalte gefährden. Zudem gibt es bereits lange Wartelisten für einen Netzanschluss.
Mit 9,56 Cent pro Kilowattstunde lag der durchschnittliche Zuschlagswert leicht unter dem Niveau der Vorrunde. Nur knapp die Hälfte des Kontingents von 283 Megawatt konnte aufgrund der wenigen zulässigen Gebote verteilt werden. Gegensätzlich lief die Ausschreibungsrunde für Windparks an Land.
Seit dem vergangenen Jahr gibt es zusätzliche Zuschüsse, wenn Komponenten aus Europa in den neuen Photovoltaik-Anlagen verbaut werden. Nun hat es auch Fronius auf die Liste der qualifizierten Hersteller geschafft.
Ende Juni soll das bifaziale Glas-Glas-Modul verfügbar sein. Es basiert auf der Schindel-Matrix-Technologie, die am Fraunhofer ISE entwickelt wurde. Heckert Solar wird das neue Modul bei einer Partnerfertigung in Deutschland herstellen lassen.
Die Bundesnetzagentur soll künftig entscheiden, wann ein Cyberangriff im Energiesystem als schwerwiegend gilt. Eine neue, nicht öffentlich zugängliche Studie des Fraunhofer IOSB-AST liefert dafür erstmals eine systematische Bewertungsmethodik.
Ein Pilotprojekt von TransnetBW und Octopus Energy zeigt, dass sich Elektrofahrzeuge aus Privathaushalten in Redispatch-Prozesse einbinden lassen. 700 Fahrzeuge stellten dabei bereits Flexibilität für das Netz bereit.
Fraunhofer ISE und ISC Konstanz haben im Auftrag des VDMA die Perspektiven der weltweiten Photovoltaik-Industrie untersucht. Der Markt für Produktionsequipment wird der Studie zufolge im Jahr 2035 gut zweieinhalbmal so groß sein wie heute. Die Chancen für europäische Hersteller stehen dabei zumindest derzeit noch gar nicht schlecht.
Forscher haben herausgefunden, dass einige weitverbreitete Photovoltaik-Reinigungsmittel die Antireflexbeschichtung von Glas beschädigen und den Wirkungsgrad von Solarmodulen erheblich verringern können. Ihre Tests zeigten, dass manche Reinigungsmittel zwar unbedenklich sind, andere jedoch zu sichtbaren und dauerhaften Beschädigungen der Beschichtung führen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer sorgfältigen Auswahl von Reinigungsprodukten, um langfristige Leistungsverluste zu vermeiden.
Der Energieversorger bindet Elektro-Transporter nachts über ein virtuelles Kraftwerk in Strommärkte ein. Der Praxistest soll zeigen, ob sich Flexibilitätsvermarktung im Gewerbebetrieb zuverlässig und wirtschaftlich umsetzen lässt.
Das Modul „Mono S4 Halfcut Chroma Orange“ soll sich besonders für Photovoltaik-Anlagen in historischen Altstädten und auf denkmalgeschützten Gebäuden eignen. Den Wirkungsgrad gibt Solar Fabrik mit 20,02 Prozent an.
Forscher in Finnland haben herausgefunden, dass Spülmittel die Lichtdurchlässigkeit und Leistung von Solarmodulen beeinträchtigt und selbst nach dem Abspülen Rückstände hinterlässt. Sie raten davon ab, Spülmittel zur Reinigung der Solarmodule von Photovoltaik-Anlagen zu verwenden.
Es ist eine der größten Agri-Photovoltaik-Anlagen, die bisher in Deutschland realisiert wurden. Das Unternehmen will in diesem Jahr weitere 100 Megawatt anschließen. Bis 2030 sollen es je ein Gigawatt Agri-Photovoltaik und Batteriespeicher sein.
Fragen zu ihren Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen und anderen Angeboten des Unternehmens sollen Kundinnen und Kunden nicht mehr mit unterschiedlichen Fachabteilungen klären müssen. Stattdessen gibt es persönliche Bau- und Kundenbegleiter als Ansprechpartner für alle Themen. Das neue System ist bereits aufgebaut und wird nun auf alle Kunden ausgeweitet.
Mit dem Spatenstich für den Windpark Löberitz in Sachsen-Anhalt startet VSB ein Repowering-Projekt, bei dem bestehende Windenergieanlagen durch leistungsstärkere ersetzt und um Photovoltaik sowie einen Batteriespeicher ergänzt werden sollen.