Keine höheren Zölle für Solarglas aus China

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Die EU-Kommission verzichtet vorerst auf weitere Strafzölle gegen chinesische Solarglas-Hersteller. Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf die Brüsseler Behörde meldet, seien Sanktionen wegen möglicher unlauterer Staatssubventionen derzeit nicht nötig. Europas Solarfirmen seien bereits durch bestehende Anti-Dumping-Zölle vor unfairer Konkurrenz geschützt.
Um Preisdumping seitens chinesischer Solarglas-Produzenten zu verhindern, gelten für Solarglas-Importe aus China seit Ende November 2013 vorläufige Strafzölle zwischen 17,1 und 42,1 Prozent. Wie John Clancy, der Sprecher von EU-Handelskommissar Karel De Gucht, erläuterte, sollten diese Zölle für den Schutz der euopäischen Solarglas-Industrie ausreichen, während die EU-Kommission die Ergebnisse der Anti-Subventions-Untersuchung weiter prüfe.
Eine endgültige Entscheidung muss nach Angaben der Kommission erst bis Ende Mai fallen. Dann könnten die EU-Staaten die vorläufigen Anti-Dumping-Zölle verlängern und auch Anti-Subventions-Zölle beschließen. Die Kommission hatte die Untersuchungen nach Beschwerden von europäischen Solarglas-Herstellern im Februar 2013 aufgenommen. (Petra Hannen)

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