Ikea setzt auf Heterojunction-Solarmodule von Meyer Burger

Zwischen 2025 und 2029 wird die Investitionsgesellschaft des schwedischen Möbelkonzerns in den USA produzierten Solarmodule des Schweizer Photovoltaik-Herstellers abnehmen. Die Vereinbarung ist die Grundlage, dass Meyer Burger die jährliche Produktionskapazität in Goodyear auf etwa zwei Gigawatt erhöht. Zudem gibt es die Solarmodule nun auch in Australien zu kaufen.
Für das Werk in Goodyear plant Meyer Burger mittlerweile eine Jahreskapazität von rund zwei Gigawatt. Grundlage dafür sind die bereits geschlossenen Abnahmeverträge. | Image: Meyer Burger

Der schwedische Möbelkonzern Ikea setzt schon lange auf Photovoltaik. Sei es mit Anlagen auf den Dächern seiner Filialen oder mit Angeboten wie „Solstrale“ für seine Kunden. Perspektivisch wird es für die eigene Photovoltaik-Versorgung auf die Heterojunction-Solarmodule von Meyer Burger setzen. Ingka Investments, die Investitionsgesellschaft der größten Ikea Einzelhandelsgruppe Ingka, schloss mit dem Schweizer Photovoltaik-Hersteller einen Abnahmevertrag mit einer Laufzeit von vier Jahren – konkret für Solarmodule aus dem geplanten US-Werk in Goodyear, die zwischen 2025 und 2029 produziert werden.

Die Vereinbarung sei einer der beiden Verträge, die Meyer Burger zur Erhöhung der jährlichen Produktionskapazität von 1,6 auf 2 Gigawatt in dem Werk in Arizona veranlasst habe. Dies hatte der Photovoltaik-Hersteller bereits in März angekündigt. Diese Art von garantierten Abnahmeverträgen bildet für Meyer Burger eine wichtige Grundlage beim Aufbau der Produktion in Übersee. Ingka Investments leistet dabei eine substanzielle jährliche Vorauszahlung, um Meyer Burger die Beschaffung und Finanzierung von Maschinen, Materialien und Rohstoffen für die Solarmodulproduktion zu ermöglichen. Zu weitere Details hätten die Unternehmen allerdings Stillschweigen vereinbart. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Ingka Investments, die uns durch diese Abnahmevereinbarung beim schnellen Hochfahren unserer Produktion in den USA unterstützen wird”, erklärte Daniel Menzel, COO von Meyer Burger.

 Baywa re verkauft Meyer-Burger-Module in Australien

Seit dieser Woche gibt es zudem die Meyer-Burger-Solarmodule auch in Australien. Baywa re werde als erster Großhandelskunde des Schweizer Photovoltaik-Herstellers die Solarmodule auf dem fünften Kontinent verkaufen. „Baywa ist auf dem australischen Markt als Anbieter von Solarmodulen aus deutscher Produktion bekannt und wir glauben, dass Meyer Burger eine wichtige Lücke auf dem australischen Markt füllen wird“, erklärte Durmus Yildiz, Managing Director von Baywa re Solar Systems in Australien, im Zuge der Ankündigung.

Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf: [email protected].

Mehr über

Kommentare

Ikea aposta nos módulos solares de heterojunção da Meyer Burger – pv magazine Brasil
May 04, 2023

[…] Da pv magazine Alemanha […]

Ikea bets on Meyer Burger’s heterojunction solar modules – pv magazine USA
May 03, 2023

[…] From pv magazine Germany […]