Erste HPC-Ladesäulen in Deutschland in Betrieb – 100 weitere Standorte europaweit in Planung

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Das Münchner Unternehmen Ionity hat Tritium als Technologiepartner zum Aufbau von 100 Ultra-Schnellladesäulenstandorten in Europa ausgewählt. Diese sollen zunächst in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Norwegen entstehen, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Jeder der Standorte werde mit sechs HPC-Stromtanksäulen für Elektrofahrzeuge ausgestattet, die für das Aufladen eine Leistung von bis zu 350 Kilowatt bereitstellten. Die Schnellladestationen basierten auf einer innovativen Flüssigkühltechnologie von Tritium und unterstützen das von zahlreichen Autobauern genutzte Combined Charging System (CCS).

Anfang der Woche waren die weltweit ersten 350 Kilowatt High-Power Charger (HPC) von Tritium in Rheinland-Pfalz – an den Raststätten Brohltal Ost und West der Autobahn Tank & Rast Gruppe GmbH & Co. KG von Ionity in Betrieb genommen worden. An den Ultra-Schnellladesäulen lassen sich die Elektrofahrzeuge demnach in fünf Minuten für eine Reichweite von 150 Kilometer aufladen. Auch diese beiden Stationen in Deutschland verfügten über je sechs Ladesäulen.

Das Ziel sei es, insgesamt 400 Ladestationen europaweit aufzubauen. Sie sollen so verteilt werden, dass die Besitzer von Elektrofahrzeugen maximal 120 Kilometer bis zur nächsten HPC-Station fahren müssten.