Eine Forschergruppe aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin hat mit einer Tandemsolarzelle einen neuen Effizienz-Weltrekord erzielt. Sie wandelt 32,5 Prozent der einfallenden Sonnenstrahlung in elektrische Energie um.
Das Modul des chinesischen Herstellers basiert auf der Topcon-Zelltechnologie, mit der Jinko Solar im Oktober einen Rekordwirkungsgrad von 26,1 Prozent erreicht hatte. Der TÜV Rheinland hat das Ergebnis geprüft und bestätigt.
15 Prozent erreichen die sogenannten Grätzel-Zellen bei direkter Sonneneinstrahlung. Bei Umgebungslicht werden sogar 30 Prozent erreicht, wie die Schweizer Forscher meldeten. Sie entwickelten eine neuartige Kombination aus Photosensibilisatoren, mit der das gesamte Spektrum des Lichts absorbiert werden kann.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller konnte den Wirkungsgrad für seine auf 182 Millimeter Wafer hergestellte Topcon-Solarzellen weiter verbessern. Das chinesische Institut für Metrologie bestätigte den Wirkungsgradrekord.
Das Konsortium aus belgischen und niederländischen Forschern kam im November 2021 auf einen Rekordwirkungsgrad von 29,2 Prozent für die Solarzelle, während er im März 2020 noch bei 28,7 Prozent lag. In den vergangenen Monaten hat es die Perowskit-Zelle für das Tandemzelle von 17,8 auf 19,7 Prozent erhöht.
Das vom Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) bestätigte Ergebnis wurde mit einer Heterojunction-Solarzelle auf einem M6-Wafer erzielt.
Wir können die Photovoltaik-Stromerzeugung auf vorhandenen Flächen sehr schnell in großem Umfang erhöhen. Damit können wir die Strompreise an den Börsen senken, Strom aus Erdgas- und Kohlekraftwerken verdrängen und das Klima schützen. Die gebrauchten Module könnten auf dem Sekundärmarkt sinnvolle Verwendung finden, etwa als Balkonmodul. Leider wird dies bislang durch ein faktisches Rewowering-Verbot für Photovoltaik-Anlagen, […]
Den neuen Rekord hat das chinesische Unternehmen mit seinem Vertex-Modul erreicht, das auf 66 aus 210-Millimeter-Wafern hergestellten n-type-Zellen basiert. Der TÜV Nord hat den Wert bestätigt.
Forscher in Saudi-Arabien behaupten, die Verluste von Zelle zu Modul in Perowskit-Silizium-Tandemmodulen durch eine optische Umgestaltung des Moduls mittels Brechungsindextechnik verringert zu haben. Sie bauten ein monolithisches Minimodul mit einem Wirkungsgrad von 26,2 Prozent.
Die Karlsruher Forscher haben Perowskit-Solarzellen mit unterschiedlichen Bandlücken gestapelt. Auf einer kleineren Aperturfläche erzielten sie sogar eine Effizienz der Perowskit-Einzelzellen von bis zu 23,5 Prozent. Bei der Aufskalierung gingen dann etwa fünf Prozent verloren.