Die Behörde hält nur 96 der 164 vorgeschlagenen Maßnahmen für notwendig. Eine vierte Stromautobahn soll aber kommen – jedoch nur bis Nordrhein-Westfalen verlaufen statt wie gefordert bis Baden-Württemberg.
Die Bundesnetzagentur hat die Rechtsauffassung des Verbandes bestätigt. Demnach müssen Speicher diskriminierungsfrei in dem Markt für Primärregelleistung eingebunden werden und die 30-Minuten-Regel gekippt werden.
Um Strom von Nord- und Ostdeutschland in den Süden zu transportieren, halten die vier Übertragungsnetzbetreiber ihrem neuen Netzentwicklungsplan 2030 zufolge zwei weitere Gleichstrom-Trassen für erforderlich. Die Kosten für den Netzausbau steigen um fast 20 Milliarden Euro auf insgesamt 52 Milliarden Euro.
Um knapp 177 Millionen Euro schmolz der Überschuss in der August-Sonne. Mit knapp 4,1 Milliarden Euro lag der Stand des EEG-Konto auch Ende August über dem Vorjahresniveau.
Lange hat der chinesische Staatskonzern State Grid Corporation of China versucht, 20 Prozent des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz zu übernehmen. Nach Intervention der Bundesregierung geht dieser Anteil jetzt jedoch an die KfW.
Mehr als 5,6 Milliarden Euro beträgt das Plus – und das obwohl die Photovoltaik-Anlagen im April deutlich mehr Solarstrom als in den Jahren davor produziert haben. Negative Strompreise waren im vergangenen Monat nicht zu verzeichnen.
Der Überschuss wächst und wächst – Ende März verzeichnet er einen neuen Höchststand. In dem Monat nahmen die Übertragungsnetzbetreiber erneut über 450 Millionen Euro ein, als sie an die Betreiber von Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen auszahlen mussten.
Die Fraktion der Grünen hat in einer Kleinen Anfrage nach den Kosten und der Verfügbarkeit von Kohlekraftwerken in der stillen Reserve gefragt. Der Antwort der Bundesregierung zufolge zahlen die Übertragungsnetzbetreiber dafür allein für dieses Jahr rund 150 Millionen Euro. Gebraucht wurden die Anlagen bis dato noch nicht – ohnehin wird den sehr trägen Kohlekraftwerken für das Hochfahren zehn Tage Zeit gegeben.
Die Übertragungsnetzbetreiber generierten im Januar erneut deutliche Mehreinnahmen. Der Überschuss auf dem EEG-Konto stieg nochmals um knapp 500 Millionen Euro.
Die Übertragungsnetzbetreiber gehen in ihrem aktuellen Entwurf zum künftigen Energiesystem im Vergleich zum vorangegangenen Szenarienrahmen unter anderem von mehr erneuerbaren Energie aus. In den kommenden vier Wochen können sich interessierte Bürger und Institutionen im Konsultationsverfahren der Bundesnetzagentur zum Szenarienentwurf äußern.