Solarpower Europe geht von einem Photovoltaik-Zubau von mindestens 8,61 Gigawatt im vergangenen Jahr aus. Deutschland bleibt die Nummer zwei in Europa – diesmal allerdings nicht hinter Großbritannien, sondern ganz knapp hinter der Türkei.
EU Prosun fordert ein bilaterales Abkommen, das europäischen Photovoltaik-Herstellern einen weiteren Import zu festgelegten Preisen in die USA erlaubt. Bei Solarpower Europe geht man infolge der Importzölle von einer Schrumpfung des Photovoltaik-Marktes und den Verlust vieler Arbeitsplätze aus. Bei SAFE setzt man dagegen große Hoffnung in ein baldiges Auslaufen der Handelsbeschränkungen in Europa.
Auf dem EU-Industrieforum kamen in Brüssel hochrangige Industrie- und Forschungsvertreter mit der Politik zusammen. Sie diskutierten dabei Strategien, wie die Wettbewerbsfähigkeit der Erneuerbaren-Industrie in Europa gestärkt werden kann. Der Singulus-Vorstandschef forderte einen Zubau von 20 Gigawatt Photovoltaik-Leistung jährlich in Europa, um starke Heimatmärkte für die lokale Industrie zu schaffen.
Solarpower Europe und Ibesa starten in München die Veranstaltung „Digital Solar & Storage“. Konsens sind die Chancen, die sich aus der Digitalisierung für die Solarbranche bieten. Ein Disput entwickelte sich an der Frage, welche Rolle die Hardwareentwicklung noch spielt.
Mit der Erhöhung der Ausbauziele für die EU-Mitgliedsstaaten von 27 auf 35 Prozent bis 2030 könnten allein für die Solarbranche 120.000 neue Jobs verbunden sein. Vor allem Spanien, Griechenland und Polen würden profitieren, wie aus einer neuen Studie von Ernst & Young hervorgeht. Vom Auslaufen des Minimumimportpreises in der EU verspricht sich Solarpower Europe weitere 45.500 direkte und indirekte Jobs in den Mitgliedsstaaten.
Die weltweite Photovoltaik-Nachfrage wird 2017 zum ersten Mal die 100-Gigawatt-Marke erreichen. Das zeigt die jüngste Marktanalyse von Solarpower Europe.
Die EU-Kommission will ein neues Verfahren zur Festlegung des Mindestimportpreises einführen. Die Mitgliedsstaaten stimmten nun über den Vorschlag ab. Die Kritik aus der Photovoltaik-Branche bleibt bestehen. Nicht ganz klar dagegen ist, ob der Mindestimportpreis für Solarmodule Anfang September gesenkt wurde oder erst im Oktober um zwei Cent pro Watt fällt.
Die EU-Kommission will den Mechanismus zur Festsetzung von Mindestimportpreisen für chinesische Photovoltaik-Produkte verändern. Das stößt bei Branchenvertretern auf Kritik.
In dem jüngsten Global Market Outlook, der zum Auftakt der Intersolar Europe-Konferenz in München vorgestellt wurde, prognostiziert der Verband für den europäischen Markt ein leichtes Wachstum auf acht Gigawatt in diesem Jahr.
Der europäische Photovoltaik-Verband erklärte, dass die gestrige Insolvenzankündigung von Solarworld bedauerlich ist und dass es von „großer Bedeutung“ ist, dass alle Teile der Photovoltaik-Wertschöpfungskette in Europa präsent sind.