Nachdem die Regierung in Paris die für 20 Jahre garantierten Einspeisetarife für Solarstrom in den Jahren 2006 und 2010 rückwirkend gekürzt hat, ist der Projektentwickler Solar Electric Holding mit seinem Versuch gescheitert, die Kommission in Brüssel zu zwingen, über die Vereinbarkeit des Förderprogramms mit den EU-Beihilfevorschriften zu entscheiden.
In den ersten zehn Monaten 2021 sind bereits 18.000 Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 360 Megawatt Leistung für die Einmalvergütung angemeldet worden. Mit der Zusage der Mittel für 2022 will die Schweiz die Dynamik beim Photovoltaik-Zubau erhalten. Für dieses Jahr wird erwartet, dass der Rekordzubau von 475 Megawatt aus dem Vorjahr noch übertroffen wird.
Der Brutto-Zubau der Photovoltaik-Anlagen hat sich bei über 400 Megawatt eingependelt – nach neun Monaten summiert liegt er über 4 Gigawatt. Die Solarförderung sinkt daher in den kommenden drei Monaten weiter um jeweils 1,4 Prozent.
In den ersten sieben Monaten des Jahres hat die Bundesnetzagentur damit eine neu installierte Photovoltaik-Leistung von knapp 3,2 Gigawatt erfasst. Die Solarförderung sinkt im September erneut um 1,4 Prozent. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert einen schnellen Abbau der Barrieren für gewerbliche Photovoltaik-Dachanlagen – dies ist zum einen die Bemessungsgrundlage für die Marktprämie, zum anderen der Ausschreibungszwang für Systeme über 300 Kilowatt.
Mit zusätzlich 20 Millionen füllt das Klimaschutzministerium in Wien den fast leeren Fördertopf wieder auf. Über den Klima- und Energiefonds kann damit für die kleinen Photovoltaik-Anlagen weiterhin der einmalige Investitionszuschuss gewährt werden.
Im Juni kamen nach der Veröffentlichung der Bundesnetzagentur neue Photovoltaik-Anlagen mit knapp 430 Megawatt Gesamtleistung hinzu. Die Solarförderung sinkt auch in den Monaten August bis Oktober um jeweils 1,4 Prozent.
In einem Appell an die Länderchefs haben die Erneuerbaren-Energien-Verbände aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen eine rasche Änderung angemahnt, da die Einspeisetarife deutlich stärker sinken als die Preise für Photovoltaik-Anlagen. Andernfalls wird ein stärkerer Ausbau der Photovoltaik verhindert.
Das polnische Prosumenten-Programm “Mój Prąd” wird ab Juli zusätzlich zur Photovoltaik auch Elektromobilität und Energiemanagement fördern. Die Regierung beabsichtigt, damit die privaten Haushalte stärker in die Energiewende im Land einzubeziehen.
Nach einem unerwartet starken Januar gingen die Meldezahlen neuer Photovoltaik-Anlagen im Februar deutlich zurück. Die Solarförderung sinkt im April um weitere 1,4 Prozent, womit die festen Einspeisetarife für Photovoltaik-Dachanlagen zwischen 40 und 100 Kilowatt Leistung erstmals unter 6,00 Cent pro Kilowattstunde fallen.
Im Dezember kamen nochmals mehr als 525 Megawatt neu installierte Photovoltaik-Anlagen hinzu. Damit war er der zubaustärkste Monat im vergangenen Jahr. Die Solarförderung sinkt im Februar um weitere 1,4 Prozent. Im März wird die feste Einspeisevergütung für kleine Dachanlagen erstmals unter die Marke von 8,00 Cent pro Kilowattstunde fallen.