Ein bereits energieeffizienter Supermarkt in Oldenburg soll nun noch mit weiteren grünen Energielösungen aufgepeppt werden. Dazu zählen eine Photovoltaik-Anlage und ein Speichersystem von SMA sowie Ladesäulen für Elektroautos.
Auf dem 10. Capital Markets Day präsentierte der Vorstand seine Strategien für die weitere Geschäftsentwicklung. Demnach will SMA sein Energie-Management-Geschäft und O&M-Portfolio durch Übernahmen mit einem Volumen zwischen 50 und 100 Millionen Euro ausbauen.
Gemeinsam wollen die Photovoltaik-Unternehmen auf diesem Weg integrierte Lösungen für Supermärkte anbieten, bei denen Kühl- und Kältetechnik, Photovoltaik, Speicher und Elektromobilität vernetzt werden. SMA und Danfoss bauen damit ihre strategische Partnerschaft weiter aus.
Der Photovoltaik-Hersteller hat den Absatz seiner Wechselrichter im vergangenen Jahr weiter gesteigert. Umsatz und EBITDA gingen 2017 allerdings zurück. Das soll sich dieses Jahr wieder ändern.
Mit dem neuen Unternehmen will der SMA-Chef das digitale Energiedienstleistungsgeschäft weiter vorantreiben. Coneva bietet White-Label-Lösungen, mit denen unter anderem Stadtwerke oder Wohnungsbaugesellschaften ihr Energiemanagement optimieren können.
Nicht nur als O&M-Anbieter ist das hessische Photovoltaik-Unternehmen in den USA und Kanada sehr präsent. Mittlerweile sind rund 10.000 Zentralwechselrichter in Gewerbe- und Großanlagen in den USA verbaut – immerhin ein Marktanteil von 25 Prozent.
Wechselrichterhersteller sind weltweit beim Thema Betriebsführung und Wartung von Photovoltaik-Anlagen dick im Geschäft. Nach einer aktuellen Studie belegte der deutsche Hersteller SMA 2017 weltweit den siebten Platz in diesem Bereich, unter den Wechselrichterherstellern ist nur der französische Anbieter Schneider Electric aktiver – jedoch nicht so in den USA.
Der Wechselrichter-Hersteller hat in Indien inzwischen eine Wechselrichter-Leistung von über drei Gigawatt installiert. Das Land will bis 2022 Photovoltaik-Kraftwerke mit insgesamt 100 Gigawatt aufbauen. Die KfW fördert Projekte in Indien mit zwei neuen Kreditlinien.
Wirsol ist mit einem Marktanteil von knapp zwölf Prozent nach eigenen Angaben der größte Solarparkprojektierer in Australien – gerade mal ein Jahr nach Einstieg in diesen zukunftsträchtigen Photovoltaik-Markt. Auch für den Wechselrichterhersteller SMA läuft es in Down Under.
Für ein 20-Megawatt-Speicherprojekt in der Mojave-Wüste liefert das deutsche Photovoltaik-Unternehmen 13 Batterie-Wechselrichter. Das Batteriesystem soll die schwankende Einspeisung aus Photovoltaik- und Windanlagen in der Region ausgleichen.