Retrospektive 2025: Jürgen Reinert, Vorstandschef von SMA, traf sich mit pv magazine zum Interview auf der The smarter E Europe in München. Besonders die Sparten für kleine und mittlere Photovoltaik-Anlagen sind stark zurückgegangen. Für Reinert ist es aber ein wichtiges Instrument zur Absicherung der Resilienz, weiterhin starke europäische Firmen in diesem Segment zu haben und er wünscht sich daher „Maßnahmen“ von der EU.
Der Umsatz in den ersten drei Quartalen hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht, was durch die Kraftwerkssparte getrieben wurde. Das Geschäft mit Photovoltaik-Wechselrichtern und Batteriespeichern in Kombination mit kleinen und mittleren Anlagen läuft hingegen weiter schleppend. Was zu Wertminderungen und Verschrottung von Vorräten führte, wie SMA erklärte.
Das Schweizer Unternehmen Phenogy hat nahe des Flughafens Bremen einen Natrium-Ionen-Speicher im Megawattstundenbereich in Betrieb genommen. Damit feiert der Hersteller sein Debüt auf dem europäischen Speichermarkt. Phenogy will eine vollständig vertikal integrierte lokale Fertigung aufbauen.
Das Photovoltaik-Unternehmen musste seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr nochmal anpassen. Zudem kündigte es eine Ausweitung der Restrukturierungsmaßnahmen an.
Der deutsche Wechselrichter- und Batterieanbieter hat im ersten Halbjahr weniger Umsatz und Verluste gemacht. Dabei konnte die Sparte für große Photovoltaik-Anlagen im Vergleich zum Vorjahr Umsatz und Ergebnis steigern, doch die rückläufige Nachfrage nach privaten und gewerblichen Dachanlagen konnte dies nicht kompensieren. Dazu kommen ein weiter gestiegener Wettbewerbsdruck und größere Unsicherheiten zur weiteren Entwicklung des US-Marktes.
Jürgen Reinert, Vorstandschef von SMA, traf sich mit pv magazine zum Interview auf der The smarter E Europe in München. Besonders die Sparten für kleine und mittlere Photovoltaik-Anlagen sind stark zurückgegangen. Für Reinert ist es aber ein wichtiges Instrument zur Absicherung der Resilienz, weiterhin starke europäische Firmen in diesem Segment zu haben und er wünscht sich daher „Maßnahmen“ von der EU.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum halbiert. Gut lief das Geschäft mit Produkten für Großanlagen. Im Segment der kleinen und mittelgroßen Anlagen ging der Umsatz dagegen stark zurück.
Mehrere hundert Megawatt an Batteriespeichern sollen ans Netz gehen. Als Erstes steht ein Projekt mit 24,5 Megawatt Leistung und 64 Megawattstunden Kapazität an.
Der Umsatz des hessischen Photovoltaik-Unternehmens ging im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent zurück. Für das laufende Jahr geht SMA von einer Stabilisierung des Umsatzes und der Ergebnisse aus, auch weil sich die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen bereits auswirken werden.
pv magazine highlight: SMA präsentierte in diesem Jahr die Weiterentwicklung seines Zentralwechselrichters. Diese lässt sich flexibel für unterschiedliche Projektformen einsetzen und steckt voller Innovationen.