In einem Impulspapier benennt der PV Think Tank elf Bereiche, in denen Handlungsbedarf besteht. Tiefgreifende Strukturreformen brauche es unter anderem bei der Anreizregulierung, der Aufwertung von Einspeisenetzen und in Form einer Zusammenlegung der bislang auf fast 900 Verteilnetzbetreiber fragmentierten Aufgaben.
Anschlussbegehren für Photovoltaik-Anlagen bis 50 Kilowatt müssen vom Netzbetreiber innerhalb eines Monats bearbeitet werden. Diese Regelung ist nach dem Gesetzesbeschluss zunächst bis Ende Juni 2024 befristet.
SMA-Installationspartner können über die Plattform den gesamten Zertifizierungsprozess durchführen. Das soll die Unternehmen entlasten und den Prozess beschleunigen.
Die Behörde hat ihren ersten Regelungsvorschlag zur Integration von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen und steuerbaren Netzanschlüssen in das Stromnetz in mehreren Punkten angepasst. Unter anderem soll die garantierte Mindestbezugsleistung angehoben werden.
Reagieren Netzbetreiber nicht auf ein Anschlussbegehren von Betreibern von Photovoltaik-Anlagen bis 50 Kilowatt Leistung, kann diese an einen bestehenden Netzanschluss mit ausreichender Kapazität angeschlossen werden. Dies sieht ein vom Bundeskabinett beschlossene Formulierungshilfe vor und soll zunächst befristet bis Ende Mai 2024 gelten.
Die Industrieverbände der Heizungs- und Automobilindustrie sprechen sich für die Ausgestaltung von dynamischen Stromtarifen aus. Gezwungene Eingriffe in die Lasten von Wärmepumpen und Wallboxen durch den Netzbetreiber könnten zu einem Akzeptanzproblem bei solchen Technologien führen.
Bürokratie-Posse: Eigentlich müssen sich Interessenten von privaten Photovoltaik-Anlagen momentan häufig in Geduld üben. Ein pv magazine-Leser stellte seine private Photovoltaik-Anlage mit 15 Kilowatt jedoch binnen nur fünf Wochen nach der Anmeldung beim Netzbetreiber fertig. Nun muss er Strafe zahlen, weil die ursprüngliche Anmeldung und damit die Festlegung der Veräußerungsform seines Solarstroms einen Tag zu spät erfolgte.
Der BDEW startete das Portal an Neujahr. Eine vereinfachte Suche des zuständigen Netzbetreibers so wie transparente Netzausbaupläne sollen Installateuren die Arbeit beim Netzanschlussbegehren vereinfachen. Die Plattform könnte aber noch deutlich mehr leisten, sagt der Zentralverband der Elektro- und Informationshandwerke.
Die Überschusseinspeisung von Solarstrom wird in der Schweiz von den Netzbetreibern unterschiedlich vergütet. Nach Angaben von VESE erhöhen sich die Sätze für das kommende Jahr von durchschnittlich 10,1 auf 15,5 Rappen pro Kilowattstunde, was vor allem der aktuellen Strompreishausse geschuldet ist. Der Verband fordert ein neues Vergütungssystem, was schweizweit gelten sollte sowie aus einem „Fix-“ und einem „Flex-Modell besteht.
Ist die eigene Photovoltaik-Anlage erst einmal auf dem Dach, soll es nach dem Willen der Anlagenbetreiberinnen und Anlagenbetreiber am besten sofort losgehen mit der Stromerzeugung. Doch leider lässt der neue Zähler manchmal auf sich warten. Mit dem Schiedsspruch vom 8.2.2022 (2021/28-IX) hat die Clearingstelle EEG|KWKG nunmehr klargestellt, dass der Zeitpunkt der Zählersetzung für die EEG-Vergütung grundsätzlich […]