Gemeinsam mit der Immobiliengesellschaft Arkade Projekt und den Kolb Ripke Architekten werden mehrere Mehrfamilienhäuser in Merseburg auf eine umweltfreundlichere Versorgung umgestellt. Für 66 Wohneinheiten soll künftig Photovoltaik-Mieterstrom und klimaschonende Wärme angeboten werden.
Die Deutsche Energie-Agentur und die Rechtsanwaltskanzlei Becker Büttner Held beschreiben in einem Impulspapier verschiedene Maßnahmen, wie mit wenig Aufwand der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland schneller vorangetrieben werden könnte. Sie fordern von der Politik, die „Fast-Forward-Taste“ zu drücken. Die Maßnahmen umfassen neben der Abschaffung der EEG-Umlage auch die Einführung einer Photovoltaik-Pflicht für alle Neubauten, eine eigene Förderung für Agri-Photovoltaik-Projekte und die Stärkung von Prosumer-Modellen und Mieterstrom.
SPD, Grüne und FDP haben sich auf einen Koalitionsvertrag verständigt. Darin enthalten ist ein deutlich ambitionierterer Zubau von Photovoltaik-Anlagen, wofür Hemmnisse und bürokratische Hürden abgebaut werden sollen. Auch eine Pflicht zur Installation von Solaranlagen für das Gewerbe ist enthalten. Daneben wird ein Kohleausstieg bis 2030 angestrebt, wobei aber Gaskraftwerke als Brückentechnologie als unverzichtbar angesehen werden. Im ersten Halbjahr 2022 sollen die Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.
Kurz vor der Bundestagswahl haben wir noch mal bei FDP, CDU, SPD, Die Linke, und Bündnis 90 die Grünen bei den Vorschlägen zur Energiepolitik nachgebohrt. Was haben die Parteien für den Sektor der Erneuerbaren Energien, insbesondere der Photovoltaik zu bieten und auf welche Veränderungen darf man sich bei einer möglichen Regierungsbeteiligung der Parteien einstellen? Wie die Grünen die Energiewende vorantreiben wollen lesen Sie hier.
Dem bayerischen Wirtschaftsminister zufolge ist vor allem das Vorhaben des Unions-Kanzlerkandidaten, künftig über die KfW zinslose Darlehen für Photovoltaik-Dachanlagen anzubieten, angesichts des aktuellen Zinsniveaus „nicht der große Brüller“. Statt dessen sollte besser Bayerns Photovoltaik-Speicherprogramm auf Bundesebene eingeführt werden.
Der Münchner Mieterstromanbieter sieht viele leistungssteigernde Effekte, wenn Photovoltaik-Anlagen mit Gründächern kombiniert werden. Diese entstehen durch Kühlung, Staubabsorption und Reflexionsverhalten, die durch die Pflanzen auf dem Dach begünstigt werden.
Nur noch wenige Wochen sind es bis zur Bundestagswahl. Und damit rückt auch die inhaltliche Positionierung einer neuen Regierungskonstellation näher. Wie auch immer diese angesichts der derzeitigen Koalitionsfarbenspiele aussehen wird – ein Thema hat gute Chancen es in den nächsten Koalitionsvertrag zu schaffen: Mieterstrom. Gemeinsame Schnittmenge in den Wahlprogrammen: Mieterstrom Außer der FDP und der […]
Mit zwei Projekten zeigt der Düsseldorfer Ökostromanbieter, wie sich auch Mieter gewerblicher Immobilien mit Ökostrom versorgen können. In Düsseldorf wird dazu eine 525 Kilowatt Photovoltaik-Anlage genutzt, während in Berlin ein BHKW nicht nur saubere Strom, sondern auch noch Wärme für die Mieter liefert.
Die Bundesregierung behauptet, sie haben die Erneuerbaren-Richtlinie der EU mit der EEG-Novelle 2021 umgesetzt. Widerspruch kommt vom Bündnis Bürgerenergie, das Beschwerde bei der EU-Kommission einlegen will.
Die Mieter können sich an der Genossenschaft beteiligen, die die Photovoltaik-Anlage besitzt und betreibt. Initiiert wurde das Vorhaben von der Eigentümergemeinschaft.