Alle Zeichen stehen auf grün, wenn man den deutschen Heimspeichermarkt betrachtet. Hersteller melden Verkaufsrekorde und das Wachstum hält – mit oder ohne Förderprogramme. Zum Jahresabschluss ein Blick zurück, nach vorn und in die Tiefe.
Im Oktober und November erreichte die Leipziger EnBW-Tochter neue Installationsrekorde für seine Stromspeicher. Den größten Absatz verzeichnet Senec in Deutschland, verkauft seine Photovoltaik-Heimspeicher aber auch in Italien und Australien.
Für das neue Hochvolt-Speichersystem werden der Sunny Boy Storage Batterie-Wechselrichter und die Resu 10M-Batterie kombiniert. Es soll leicht zu transportieren und durch eine Person zu installieren sein.
Neben dem normalen Stromverbrauch im Haushalt sollen die Photovoltaik-Anlagen auch den Energiebedarf des Elektroautos und der Wärmepumpe decken. Das zeigt der aktuelle Endkundenmonitor von EuPD Research.
Der deutsche Markt für Photovoltaik-Heimspeicher wuchs im ersten Halbjahr 2019 um ein Drittel. Für das laufende Jahr rechnet EuPD Research mit 60.500 neu installierten Batteriespeichern. Marktführer ist Sonnen, dahinter folgt die asiatische Konkurrenz von BYD und LG Chem.
Allein die Leistung der Photovoltaik-Heimspeicher kann sich aus Sicht der Bundesregierung von 420 Megawatt im Jahr 2018 auf 10,1 Gigawatt im Jahr 2030 erhöhen. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor.
Die 600 Mietwohnungen der Siedlung Soleil Lofts im US-Bundesstaat Utah werden mit Photovoltaik-Anlagen und Sonnenbatterien ausgestattet und zu einem virtuellen Kraftwerk vernetzt. Ähnliche Projekte hat Sonnen in den USA bereits in Florida und Arizona realisiert.
Manchmal hat man den Eindruck, die Photovoltaik-Speichersysteme ähneln sich sehr. Im Detail finden sich jedoch Unterschiede, selbst in der Gruppe der Systeme, die bei der Stromspeicher-Inspektion der HTW Berlin vorne liegen und damit alle ziemlich effizient sind.
Die Richter halten die Bedingungen des Allgäuer Photovoltaik-Speicheranbieters für rechtskonform. Sonnen sieht in dem Urteil eine Entscheidung für Innovationen im Energiesystem. Die Verbraucherschützer monierten unter anderem die Vollwertgarantie sowie die Notwendigkeit einer Internetverbindung, über die Updates regelmäßig von den Herstellern eingespielt werden. Die Verbraucherzentrale NRW prüft eine Berufung des Urteils.
Mit zehn Millionen Euro hat das Bundesland Investitionen in Photovoltaik-Anlagen mit Speicher unterstützt. Insgesamt wurden etwa 4400 Vorhaben mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 110 Millionen Euro bewilligt.