Der niederländische Erneuerbare-Energien-Projektierer und -Betreiber hat sein Portfolio an Photovoltaik-Kraftwerken 2019 um fast 64 Prozent ausgebaut. Vor allem in Osteuropa und Australien verzeichnete Photon Energy starke Geschäfte.
Auf Basis von noch ungeprüften Eckdaten meldet der Schweizer Technologiekonzern für 2019 einen Auftragseingang von 188 Millionen Schweizer Franken und einen Nettoumsatz von 262 Millionen Schweizer Franken. Auch bereinigt um Veräußerungen und Währungseffekte bedeutet das für Meyer Burger einen deutlichen Rückgang des Geschäfts.
Der Münchner Konzern schloss das abgelaufene Geschäftsjahr im Rahmen seiner Erwartungen ab. Wacker Chemie musste allerdings rückläufige Umsätze und Ergebnisse hinnehmen. Hauptursache sind dabei die niedrigen Preisen für Polysilizum für die Photovoltaik-Industrie.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres haben die erneuerbaren Energien in der Bilanz des süddeutschen Energieversorgers einen Zuwachs von 39 Prozent verzeichnet. Sein Hauptgeschäft macht EnBW dennoch weiterhin mit den Netzen.
Auch konzernweit betrachtet fallen die Zahlen von Baywa gut aus: Das operative Ergebnis stieg in den ersten drei Quartalen auf 77,3 Millionen Euro gegenüber 28,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen hat mehr als 650 Megawatt Photovoltaik- und Windenergie-Leistung in der Verkaufspipeline.
Der Hersteller hat in den ersten drei Quartalen 2019 Photovoltaik-Wechselrichter mit einer Leistung von insgesamt 7,5 Gigawatt verkauft. Das sind 1,3 Gigawatt mehr als im Vorjahreszeitraum. Allerdings meldete der Solartechnik-Hersteller einen Verlust von 10,5 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten 2018 erzielte SMA noch einen Gewinn von 8,5 Millionen Euro. Der Vorstand bestätigt die Jahresprognose.
Der Nettogewinn des israelischen Wechselrichterherstellers sank im zweiten Quartal 2019 um vier Prozent auf 33,1 Millionen US-Dollar. Der Umsatz stieg dagegen um 43 Prozent.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller hat seinen Umsatz 2018 um gut 34 Prozent auf knapp 22 Milliarden Renminbi gesteigert. Der Absatz von Wafern, Zellen und Modulen legte ebenfalls deutlich zu – und soll weiter wachsen.
Der Photovoltaik-Anlagenbauer aus Blaubeuren erzielte 2018 einen Konzernumsatz von 180 Millionen Euro und ein EBITDA von 6,6 Millionen Euro. Das Auftragsvolumen aus der Photovoltaik-Industrie war jedoch geringer als im Vorjahr.
Der Münchner Konzern konnte seine Ziele im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichen. Baywa kündigte an, zukünftig noch viel stärker und zielgerichteter eine „grüne Perspektive“ bei der Ausgestaltung ihrer Geschäftsstrategien und -modelle verankern zu wollen.