Baywa strebt 2019 nach weiteren Ergebnissteigerungen

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Die Baywa AG hat ihre vorläufigen Geschäftszahlen für 2018 bestätigt. So sei im vergangenen Jahr der Umsatz um 3,6 Prozent auf 16,6 Milliarden Euro gesteigert worden. Auch das EBIT erhöhte sich leicht von 171,3 auf 172,4 Millionen Euro, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. Dabei sei der Einmaleffekt des Vorjahres in Höhe von rund 20 Millionen Euro durch den Verkauf der Konzernzentrale durch die Steigerung der Ergebnisse in allen Segmenten ausgeglichen worden.

Der Münchner Konzern ist breit aufgestellt. Neben Energie sind Agrar und Bau weitere Haupteinnahmequellen. Im Segment Energie haben Baywa im vergangenen Jahr sowohl bei der klassischen als auch den erneuerbaren neue Bestmarken verzeichnen können. Der Umsatz bei den regenerativen Energien – die in der Tochtergesellschaft Baywa re gebündelt sind – stieg um zwölf Prozent auf 1,53 Milliarden Euro. Das EBIT der Sparte erhöhte sich um 8,9 Prozent auf 72,5 Millionen Euro. Damit ist der Gewinn bei den Erneuerbaren für Baywa deutlich höher als bei der klassischen Energie. Dieser Bereich steigerte sein EBIT um 27 Prozent auf 23,5 Millionen Euro und den Umsatz um 9,4 Prozent auf knapp 2,44 Milliarden Euro.

Im Segment der erneuerbaren Energien seien die für 2018 geplanten Projektentwicklungen und -verkäufe komplett umgesetzt worden, hieß es weiter. Insgesamt seinen Anlagen mit 452 Megawatt verkauft worden. Dies seien nochmal 40 Megawatt mehr, als im Jahr 2017. Der Großteil sei mit 324 Megawatt auf Photovoltaik-Anlagen entfallen. Allein der im vergangenen Jahr erste Solarpark ohne Förderung, den Baywa re in Spanien realisiert und zum Jahresende verkauft hat, macht 175 Megawatt aus. Auch der Handel mit Solarmodulen habe sich vor allem durch die Expansion nach Südamerika und in die Region Asien-Pazifik ausgesprochen positiv entwickelt, hieß es bei Baywa.

„Grüne Perspektive“

Auch 2019 will Baywa weiter wachsen. „Insgesamt wollen wir die Ergebnisse 2019 im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern“, kündigte Vorstandschef Klaus Josef Lutz an. Eine konkrete Prognose gab er nicht heraus. Bereits im ersten Quartal erwarte Baywa allerdings deutlich bessere Ergebnisse als im Vorjahreszeitraum. Zugleich kündigte Lutz an, dass der Münchner Konzern künftig die „grüne Perspektive“ noch stärker und zielgerichteter in seine Geschäftsstrategien und -modelle verankern werde. Dies bedeute, dass Baywa seine Geschäfte möglichst nachhaltig und ressourcenschonend weiterentwickeln wolle. „Die Auswirkungen des Klimawandels stellen die größte Herausforderung für uns alle und damit auch für uns als Unternehmen dar“, erklärte Lutz.