Es gibt erst wenige schwimmende Photovoltaik-Anlagen in Deutschland. Doch nun haben Projektentwickler kleine Kieswerke an Baggerseen als ideale Betreiber kleiner Anlagen zum Eigenverbrauch und damit ein funktionierendes Geschäftsmodell ausgemacht. In diesem Podcast sprechen wir mit Boris Heller, der schon zwei derartige Anlagen ans Netz gebracht hat.
Viele Menschen können sich nicht vorstellen, Ackerland für Photovoltaikanlagen zu nutzen – es sei denn in Kombination mit Landwirtschaft. Im pv magazine Podcast diskutieren wir mit Max Trommsdorff vom Fraunhofer ISE, ob wir solche Agri-Photovoltaikanlagen wirklich brauchen, die Ergebnisse aus einem Feldversuch und die Vor- und Nachteile solcher Kombianlagen. Das größte Hindernis ist die fehlende Förderung durch das EEG, doch die Länder und die Solarbranche kämpfen für die Anerkennung.
Der Landtag hat einem entsprechenden Antrag stattgegeben. Nun soll das Bundesnaturschutzgesetz geändert werden, was die Grünen in Bayern durchaus kritisch sehen. Sie warnen vor einer Abschwächung des Bundesnaturschutzgesetzes.
Solarparks sollten nur dort entstehen, wo der Boden nicht für die Landwirtschaft geeignet ist, verlangt die Interessensvertretung der niedersächsischen Bauern. Der Agro-Photovoltaik gegenüber zeigt sich der Verband aber grundsätzlich aufgeschlossen.
Vor allem das Photovoltaik-Segment bis 750 Kilowatt boomte auch im siebten Monat in diesem Jahr, allerdings ging der Zubau gegenüber dem Juni leicht zurück. Dies lag aber vor allem daran, dass weniger Photovoltaik-Freiflächenanlagen ans Netz gingen als Monat davor. Die Solarförderung sinkt im September um einen weiteren Prozentpunkt.
Nach dem erfreulichen Jahresauftakt blieb die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen auch im Februar etwa auf diesem Niveau. Fast die Hälfte des Zubaus stammte dabei von Photovoltaik-Freiflächenanlagen.
Nach verschiedenen Dachprojekten will das deutsche Photovoltaik-Unternehmen nun auch die ersten Freiflächenanlagen in dem Nachbarland realisieren. Die Niederlande gelten als Markt mit großem Wachstumspotenzial in Europa.
Engie will dabei die Photovoltaik-Kraftwerke auf den Standorten der Entsorgungsunternehmens Suez errichten. Die erste Anlage mit zwölf Megawatt Leistung soll noch dieses Jahr im Departement Côte-d’Or entstehen.
Das sind in umgerechnet eine Milliarde Schwedische Kronen, die der Energiekonzern insbesondere in den Bau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen stecken will. Ein Schwerpunkt liegt dabei vor allem in den Niederlanden – aber auch in Deutschland erwägt Vattenfall die Teilnahme an Ausschreibungen.
Im November 2017 sind die Photovoltaik-Zubauzahlen jahreszeitbedingt etwas zurückgegangen. Trotzdem wird der Zubau in 2017 höher ausfallen als in den beiden Jahren zuvor. Deutlich zugelegt haben im November die bezuschussten Mieterstromprojekte.