Der Anbieter von Photovoltaik-Anlagen zur Miete kann sich einer kräftigen Nachfrage erfreuen. Im Vergleich zum Vorjahr wird das junge Unternemen seinen Umsatz mehr als verdreifachen. Auch bei der Lieferfähigkeit glänzt das Start-up nach eigener Aussage.
Das Berliner Photovoltaik-Unternehmen finanziert das rund 90 Millionen Euro teure Vorhaben gemeinsam mit der BayernLB und Siemens Financial Services. Der Solarpark ist bereits im Bau, das gesamte Projekt soll 2023 ans Netz gehen.
Die EU-Bank gibt der Unicredit Bank Austria im Rahmen dieser Zusammenarbeit ein Rahmendarlehen von bis zu 92 Millionen Euro. In Österreich mangelt es bislang an günstigen Finanzierungen für Vorhaben dieser Größe.
Cummins hat sich im Zuge einer Serie-C-Finanzierung an dem Münchner Speicherhersteller beteiligt. Das Geld soll unter anderem genutzt werden, um die Iron Salt Battery weiterzuentwickeln und zur Produktreife zu bringen.
Das Berliner Unternehmen hat sich seine erste Junior-Finanzierungszusage von Prime Capital gesichert und strebt perspektivisch auf die Markt von eine Milliarde Euro an Fremdkapitalzusagen zu. Derzeit installiert Enpal nach eigenen Angaben mehr als 1300 Photovoltaik-Anlagen im Monat.
Das Unternehmen schafft Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern. Dafür hat Heimladen ein Abo-Modell entwickelt. Zu den Investoren zählen die Gründer von GridX.
Die Geschäftszahlen für 2021 spiegeln die Herausforderungen der Wandlung vom Anlagenbauer zum Zell- und Modulproduzenten des Schweizer Photovoltaik-Herstellers wider. Der Nettoumsatz reduzierte sich auf 39,9 Millionen Euro, was zu Verlusten beim Jahresergebnis führte. Dennoch ist Meyer Burger weiterhin liquide und will mit einem neuen Modell den Ausbau seiner Produktionsstandorte in Deutschland und USA beschleunigen.
Interview: Mit der Zusammenarbeit müssen Betreiber von Photovoltaik-Anlagen nach Abschluss der Finanzierung nicht noch in Verhandlungen mit einem Direktvermarkter treten. Aus Sicht der Unternehmen eine Vereinfachung, die die Energiewende in Deutschland beschleunigen kann, wie Jörg-Uwe Fischer, Fachbereichsleiter New Energies bei der Deutschen Kreditbank (DKB) erklärt.
Worum es sich bei Green Bonds handelt, für wen sie geeignet sind und wie diese ausgestaltet sind, erklärt Tim Becker, Geschäftsführer von Bestin Capital.
Das Institut will seinen Kunden einen liquiditätsschonenden Weg eröffnen, die von der Bundesnetzagentur geforderte Summe zu hinterlegen. So sollen Investoren schneller größere oder mehrere Projekte realisieren können.