Start-up für Ladeinfrastruktur Heimladen schließt erste Finanzierungsrunde ab

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Einen hohen sechsstelligen Betrag hat Heimladen in der ersten Finanzierungsrunde eingeworben. Das Start-up mit Sitz in Würzburg und Köln hat sich darauf spezialisiert, Mehrparteienhäuser mit Ladepunkten für Elektrofahrzeuge auszurüsten. Mit David Balensiefen und Andreas Booke hat Heimladen die Gründer des Smart-Grid-Unternehmens GridX als Lead-Investoren gewonnen. Balensiefen und Booke unterstützen auch als Business Angels; ebenso Markus Heuer, geschäftsführender Gesellschafter der Bremer Immobilienfirma KG Inter-Bau.

Heimladen hat ein Abo-Modell entwickelt, mit dem das Unternehmen seinen Kunden einen Ladepunkt am eigenen Stellplatz ab 35 Euro pro Monat zur Verfügung stellt. In der Abo-Gebühr ist die Bereitstellung des Ladepunkts selbst, der Betrieb der Ladeinfrastruktur, die Verwaltung samt Abrechnung des geladenen Grünstroms sowie der Kundenservice inklusive. Das Abo ist monatlich kündbar. Im Fehlerfall wird das Gerät kostenlos ausgetauscht. Daher besteht kein technisches oder finanzielles Risiko für die Nutzer, so Heimladen.

Das Start-up schließt Kooperationen mit Eigentümern von Mehrparteienhäusern, etwa Wohnungsbaugenossenschaften und -gesellschaften sowie Wohnungsunternehmen der privaten und öffentlichen Hand. Auch private Eigentümer von Mehrfamilienhäuser und gewerblichen Immobilien adressiert Heimladen.

Nach Angaben des 2020 gegründeten Unternehmens sind derzeit mehrere Hundert Stellplätze exklusiv unter Vertrag, um künftig mit Ladepunkten ausgestattet zu werden. Hierzu zählen auch Neubau-Projekte, da Bauträger und Projektentwickler seit März 2021 das Gebäude-Elektromobilitätinfrastruktur-Gesetz (GEIG) zur Vorbereitung von Ladeinfrastruktur erfüllen müssen.

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