Voltstorage erhält 24 Millionen Euro von US-Investor für Entwicklung neuer Redox-Flow-Speicher

Cummins hat sich im Zuge einer Serie-C-Finanzierung an dem Münchner Speicherhersteller beteiligt. Das Geld soll unter anderem genutzt werden, um die Iron Salt Battery weiterzuentwickeln und zur Produktreife zu bringen.
Voltstorage Batteriezelle Redox-Flow
Voltstorage setzt große Hoffnungen in die Iron Salt Battery. | Foto: Voltstorage GmbH

Voltstorage hat sich in einer Serie-C-Finanzierung 24 Millionen Euro vom US-Unternehmen Cummins gesichert. Das frische Kapital werde in die Entwicklung neuer Redox-Flow-Batteriespeicher und das Wachstum des Unternehmens fließen, teilte Voltstorage am Donnerstag mit. Daneben arbeitet ein internationales Forscherteam an der Weiterentwicklung der kostengünstigen Iron Salt Battery, die sich aufgrund ihrer Eigenschaften sehr für die Herstellung einer Grundlastfähigkeit von Photovoltaik-Kraftwerken und Windparks eignen soll. Dies solle intensiviert und die Produktentwicklung vorangetrieben werden. Für seine Gewerbespeicher setzt Voltstorage auf die Vanadium-Redox-Flow-Technologie, die künftig größer dimensioniert sein sollen.

Das Münchner Unternehmen hat zuvor bereits mehrere Finanzierungsrunden abgeschlossen, in den sich die Investoren Investoren Korys, EIT Innoenergy, Bayern Kapital, SOSV, Energie 360° sowie Business Angels rund um Matthias Willenbacher beteiligten. Cummins komme nun hinzu. Es handelt sich dabei um ein führendes Unternehmen im Bereich Energietechnik.

Im Herbst vergangenen Jahres hatte Voltstorage eine Neuausrichtung des Unternehmens angekündigt. Es stellte den Vertrieb seines Photovoltaik-Heimspeichers „Smart“ ein. Einer der wenigen Heimspeicher, die auf Redox-Flow-Technologie basieren. Voltstorage kündigte an, sich fortan auf den Gewerbespeichermarkt konzentrieren zu wollen.

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