Der Energiekonzern ist zuversichtlich, dass er im Jahresverlauf seine Nettoverschuldung weiter senken kann. In den ersten drei Monaten verbesserte Eon seine bereinigten Ergebnisse, wobei die Vorjahreswerte eher schwach waren.
Eon meldete, dass erstmals mehr als zehn Milliarden Kilowattstunden Solarstrom zwischen Januar und April in Deutschland erzeugt wurden. Bruno Burger von Energy Charts hat zudem ermittelt, dass die letzte Aprilwoche die beste Woche für die erneuerbaren Energien des laufenden Jahres war – mit einem Anteil von 53,2 Prozent an der öffentlichen Nettostromerzeugung.
Die Bafin genehmigte zuvor die Angebotsunterlagen. Eon bietet 40 Euro pro Innogy-Aktie. Das freiwillige Übernahmeangebot läuft bis zum 6. Juli.
Der Personalvorstand Tigges hatte den Posten bereits im Dezember interimistisch übernommen. Seither hat sich die Situation durch das Übernahmeangebot von Eon verändert. Beim Posten des Innogy-Finanzvorstands rechnet der Aufsichtsrat mit der Rückkehr von Bernhard Günther, der bei einer Säureattacke Anfang März schwer verletzt wurde.
Der Erfolg der Photovoltaik-Projekte bei der ersten gemeinsamen Ausschreibung mit der Windkraft ist für Energieunternehmen wie EnBW ein deutlicher Fingerzeig für die Zukunft. Der süddeutsche Versorger konnte sich dabei selbst mit drei Projekten durchsetzen und erwägt jetzt die Ausweitung des Geschäfts. Aber auch bei anderen Energieunternehmen ist dieser Trend zu spüren.
Das skandinavische Land ist ein Vorreiter beim Thema Elektromobilität, mehr als die Hälfte der Neuzulassungen sind Plug-in- oder Elektrofahrzeuge. Über sein Geschäftsfeld E-Mobility will Eon dort fortan intelligente Lösungen für das Laden sowie Konzepte für die Umstellung von Fahrzeugflotten anbieten.
Der Solarpark in Sachsen-Anhalt mit 7,83 Megawatt Gesamtleistung ist in zwei Bauabschnitten realisiert worden. Er verfügt über mehrere Zuschläge aus den Ausschreibungen für Photovoltaik-Anlagen.
Die Bundesregierung soll sich dazu äußern, wann es von den Plänen der Energiekonzerne erfahren hat und wie sie deren Neuaufstellung kartellrechtlich bewertet. Die Grünen fragen auch nach den Erwartungen zu weiteren Konzentrationsbewegungen im Strommarkt und ob dies negative Folgen für die Stromkunden haben wird.
Ende 2016 hatte die Bundesnetzagentur die staatlich garantierten Renditen für Netzbetreiber für die kommenden Jahre um jeweils rund zwei Prozentpunkte gesenkt. Wegen einer angeblich falschen Bemessung hat das Oberlandesgericht diese Senkung nun wieder kassiert. Während die Netzbetreiber jubeln, erwägt die Bundesnetzagentur den Gang nach Karlsruhe. Lichtblick und der Bundesverband Neue Energiewirtschaft kritisieren das Urteil.
Interview: Die Pläne der deutschen Energiekonzerne, die ihre Geschäfte neu aufstellen wollen und wonach Eon die RWE-Erneuerbaren-Tochter Innogy übernehmen will, haben für Aufsehen gesorgt. Nach Aussagen von Sebastian Eisenberg, der bei Eon das Solargeschäft in Deutschland verantwortet, will der Energiekonzern das dezentrale Photovoltaik-Geschäft weiter konsequent ausbauen.