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Energy Sharing

Start-up des Monats: Exnaton entwickelt Abrechnungsysteme für dezentrale Energiesysteme

Die Abrechnung bei dezentralen Energiesystemen ist oftmals eine Herausforderung. Etwa wenn dynamische Stromtarife, Mieterstrom oder Energy Sharing vorliegen, wenn also zum Beispiel der Strom aus der Photovoltaik-Anlage in der Nachbarschaft verkauft werden soll. Das Start-up Exnaton hat ein umfassendes Abrechnungssystem dafür entwickelt und bietet es Energieversorgungsunternehmen an.

Breites Bündnis fordert Bundesregierung zum Bürgerenergiegipfel auf

73 Organisationen und Unternehmen fordern ein Treffen mit Zivilgesellschaft und Branchenverbänden sowie ein Gesetzespaket, um Teilhabe und gemeinsame Nutzung von Photovoltaik und Windkraft durch Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Die hierfür insbesondere im Energiewirtschaftsgesetz geplanten Änderungen reichten nicht aus.

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BEE fordert endlich Vorschläge zur Umsetzung des Energy Sharing

Nach den Vorgaben der EU müsste ein umfassendes Energy Sharing in Deutschland bereits seit Mitte 2021 möglich sein. Doch in keinem Gesetz sind die Regelungen bisher umgesetzt, weshalb der BEE gemeinsam mit Partnern nun ein konkretes Modell vorschlägt.

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Forschungsinstitute fordern politische Unterstützung für Energiegemeinschaften

Eine Analyse von IÖW und Leuphana Universität Lüneburg zeigt Möglichkeiten zur besseren Förderung gemeinschaftlicher Modelle der Energieversorgung durch Politik und Verwaltung. Die Potenziale seien längst nicht ausgeschöpft.

ISE-Studie ergibt ausschließlich Vorteile für Mieter und Vermieter durch bundesweiten Solarstandard

Im Auftrag von sechs Umweltorganisationen untersuchte das Institut verschiedene Geschäftsmodelle für Photovoltaik im Mehrfamilienhaus. Die Auftraggeber fordern von der Bundesregierung, den im Koalitionsvertrag vereinbarten Solarstandard endlich umzusetzen.

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Bündnis Bürgerenergie und Genossenschaftsverband legen Konzept zum Energy Sharing vor

Trotz EU-rechtlicher Vorgaben sei in Deutschland noch nichts zur Umsetzung der gemeinschaftlichen Nutzung von Strom aus Wind- oder Photovoltaik-Anlagen geschehen, beklagen die beiden Verbände. Ihr Positionspapier ist an die neue Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie der EU angepasst.

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Neoom, EWE und Partner starten Pilotprojekt zu Energy Sharing in Niedersachsen

Mitglieder der Bürgerenergiegemeinschaft Bakum teilen virtuell Strom aus dem eigenen Windpark sowie aus Photovoltaik-Anlagen. Damit wollen die Partner Praxiserfahrungen sammeln, bis die Bundesregierung die nötige Rechtsgrundlage für reales Energy Sharing geschaffen hat.

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„Private Photovoltaik-Betreiber in Deutschland werden diskriminiert“

Interview: Das Verkaufen von überschüssigem Solarstrom über die Straße ist in Deutschland teuer, sobald das öffentliche Stromnetz benutzt wird und sei es nur für ein paar Meter. In Österreich sind Energiegemeinschaften auf der untersten Netzebene dagegen bereits möglich und günstig. Wie das funktioniert und wann es auch in Deutschland losgeht, haben wir mit Walter Kreisel von Neoom besprochen. Das von ihm gegründete Unternehmen verknüpft aktuell über 5.000 Haushalte in mehr als 150 Gemeinden.

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Bündnis Bürgerenergie und Green Planet Energy entwickeln gesetzliches Fördermodell für regionales Energy Sharing

Der Vorschlag sieht eine Förderung von 4,9 Cent für Photovoltaik-Anlagen und 2,8 Cent für Windräder vor. Damit soll der energiewirtschaftliche Mehraufwand kompensiert werden, der mit der gemeinschaftlichen Nutzung des eigenen Ökostroms entsteht.

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Ländervorstoß zum Wiederaufbau der Solarindustrie

Sachsen und Sachsen-Anhalt brachten einen entsprechenden Beschlussvorschlag für die Energieministerkonferenz in Merseburg ein. Die Landesminister befassten sich auch mit der vom Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagenen Photovoltaik-Strategie, konkret mit Vorschlägen zur vereinfachten Nutzung von Stecker-Solar-Geräten und besseren Rahmenbedingung für das Energy Sharing.