Mit der Reform soll auch der Rechtsrahmen für Photovoltaik-Anlagen angepasst werden, die ab 2021 aus der EEG-Förderung fallen. Sie sollen für eine Übergangszeit ihren Solarstrom für den Marktpreis abzüglich Vermarktungskosten an den Netzbetreiber verkaufen können. Zudem werden Ausschreibungsmengen für Photovoltaik-Anlagen bis 2028 festgeschrieben. Was im Entwurf fehlt, ist die Abschaffung der EEG-Umlage auf solaren Eigenverbrauch, wie sie in der Erneuerbaren-Richtlinie der EU gefordert wird.
Als Lösung für Photovoltaik-Anlagen, deren EEG-Vergütung ausläuft, schlägt Eurosolar vor, dass diese Anlagen weiter am öffentlichen Netz betrieben werden dürfen und der Strom nach Bedarf eingespeist werden kann – ohne Vergütung. Durch die Verbesserung anderer Rahmenbedingungen könne dieses Vorgehen trotzdem attraktiv sein.
Die zwei Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 1,5 Megawatt Leistung sollen das Kieswerk Pfadt in Leimersheim mit erneuerbarem Strom versorgen. Die Module werden dafür auf einem Baggersee installiert.
Der Verband verlangt mit dem Blick auf die anstehende EEG-Novelle einen Fahrplan für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Zudem fordert der BDEW, solaren Eigenverbrauch attraktiver zu machen sowie Industrie und Privathaushalte beim Strompreis zu entlasten.
Der Klimakreis der Unionsfraktion im Bundestag hat zahlreiche „Impulse für die EEG-Reform“ gesammelt. Dazu gehören vielfältige Maßnahmen, beispielsweise eine Befreiung des Photovoltaik-Mieterstroms und des Eigenverbrauchs von der EEG-Umlage, vereinfachte Bedingungen für die Direktvermarktung speziell für Post-EEG-Anlagen, ein Ausbau der Speicherförderung und der verpflichtende Einbau von Photovoltaik bei Neubauten. Das Papier liegt pv magazine vor.
Nach Berechnungen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen könnten Photovoltaik-Balkonmodule an Rhein und Ruhr 290 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Die Anlagen amortisieren sich an günstigen Standorten nach sechs bis neun Jahren.
Die von Peter Stratmann im Auftrag der Bundesnetzagentur erstellten Vorschläge zur „Marktintegration ausgeförderter und neuer Prosumer-Anlagen“ haben monatelange Diskussionen und auch Streit zwischen Energiewende-Akteuren ausgelöst. Möglicherweise sogar nicht ganz unbeabsichtigt, denn die Darstellung war derart intransparent und unklar, dass teilweise nicht erschlossen werden konnte, was überhaupt gemeint ist. Schon der im Titel verwendete Begriff „Prosumer-Anlagen“ […]
Das Landeswirtschaftsministerium in München will auf diesem Weg solaren Eigenverbrauch attraktiver für den Mittelstand gestalten. Zudem forderte Aiwanger eine Anschlussregelung für Post-EEG-Anlagen und Ministerpräsident Söder sprach sich in einem Interview für eine Photovoltaik-Pflicht bei Neubauten aus.
Wenn Besitzer einer Photovoltaik-Anlage mit Speicher dem Ökostromanbieter Lichtblick einen Teil ihrer Speicherkapazität zum Ausgleich von Netzschwankungen zur Verfügung stellen, sollen für sie keine Stromkosten mehr anfallen. Um dieses Schwarmbatterie-Konzept voranzutreiben, haben Lichtblick und Wegatech jetzt eine Kooperation gestartet.
Am Anfang der Energiewende gab es zwei Dinge: das aus Kohle- und Atomkraftwerken gespeiste Netz, das die gesamte Bevölkerung und Industrie – überwiegend zuverlässig – mit Strom versorgte und daneben ein paar Windräder und Solarmodule. Und diese verlangten nun, mit dem gleichen Recht wie die Großen an der Stromversorgung teilzunehmen. Es mutet erstaunlich an, wurde […]