Die Investition für die neue Photovoltaik-Anlage liegt bei rund 3,6 Millionen Euro. Insgesamt werden knapp 8000 Solarmodule auf einer Fläche von rund 14.000 Quadratmetern als Dach über dem Parkplatz installiert.
Das Bundeswirtschaftsministerium beharrt weiter auf eine Ausschreibungspflicht für alle Photovoltaik-Dachanlagen ab 500 Kilowatt Leistung sowie einen Smart Meter für alle Anlagen ab einem Kilowatt Leistung. Trotz nur leichter Nachbesserungen beim Eigenverbrauch sieht es auch die Vorgaben aus Brüssel erfüllt. Lichtblicke gibt es im Entwurf für Freiflächenanlagen und beim Photovoltaik-Mieterstrom.
In Anlehnung an die vielbeachteten Videos des Youtube-Stars Rezo – „Die Zerstörung der CDU“ (2019) und „Die Zerstörung der Presse“ (2020) – greife ich beim wichtigen Thema der anstehenden EEG-Novelle auch zum Stilmittel der Übertreibung und verwende bewusst diese harte Formulierung. Man kann nämlich die Konsequenzen eines unambitionierten EEG-Entwurfs, wie er vor Kurzem von der […]
Der EEG-Referentenentwurf sieht eine Auffanglösung für alle Photovoltaik-Anlagen vor, deren EEG-Förderung zum Jahreswechsel endet. Dennoch entwickeln immer mehr Energieversorger eigene Angebote, um den Weiterbetrieb der Ü20-Anlagen sicher zu stellen.
Der Bundesverband Energiespeicher Systeme hat genau aufgelistet, in welchen Punkten die Bundesregierung die Vorgaben aus Brüssel im EEG-Entwurf nicht berücksichtigt. Er benennt auch konkret zehn Punkte, die im Gesetzgebungsverfahren dringend nachgebessert werden müssen, um einem Vertragsverletzungsverfahren durch die EU zu entgehen.
Die anstehende EEG-Novelle bietet nach ihrer Ansicht eine gute Möglichkeit, um das Potenzial der Bürgerenergiewende zu entfesseln und konsequent auf Sektorkopplung zu setzen. Allerdings muss die Politik dafür die Rahmenbedingungen anpassen und etwa die Abgaben auf Eigenverbrauch abschaffen oder eine praktikable Direktvermarktung für alle Anlagen ermöglichen.
Nach Ansicht der Analysten wird die Nachfrage derzeit vor allem durch Photovoltaik-Eigenverbrauchslösungen getrieben. Ein Zubau von knapp fünf Gigawatt scheint daher möglich.
Das Unternehmen Hülskens, das den Photovoltaik-Strom auch nutzen wird, hat die schwimmende Unterkonstruktion entwickelt. Der Strom soll an Werktagen zum Betrieb der Saugbagger und Siebmaschinen genutzt und am Wochenende ins Netz eingespeist werden.
Nach den Stadtwerken Roth und Speicherhersteller Sonnen machen inzwischen weitere Unternehmen Besitzern örtlicher Photovoltaik-Anlagen, deren Förderung nach zwanzig Jahren ausläuft, Angebote zur Abnahme des Solarstroms. Aktuelle Beispiele sind die Stadtwerke Kassel und die Wemag.
In Lübben entstehen gerade zwei Mehrfamilienhäuser, die mit Photovoltaik und Speicher, Infrarotheizungen und Ladestationen einen hohen Autarkiegrad bei Strom, Wärme und Mobilität erreichen sollen. Die Mieter sollen eine Pauschalmiete mit einer Flatrate für Strom und Wärme zahlen.