Nach der aktuellen Veröffentlichung der Bundesnetzagentur ist im Mai eine Netto-Photovoltaik-Leistung von 1040 Megawatt in Deutschland hinzugekommen. Auch im März und April waren es bereits mehr als ein Gigawatt.
Die Behörde hat ihren ersten Regelungsvorschlag zur Integration von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen und steuerbaren Netzanschlüssen in das Stromnetz in mehreren Punkten angepasst. Unter anderem soll die garantierte Mindestbezugsleistung angehoben werden.
Die Behörde hat verschiedene Wechselrichter geprüft und zahlreiche Mängel festgestellt. So gibt es Produkte ohne CE-Kennzeichen, deutsche Bedienungsanleitung oder deutsche Händleradresse, wie die Bundesnetzagentur moniert. Diese dürfen in Deutschland weder vertrieben noch genutzt werden.
Wie muss das Höchstspannungsnetz gestaltet sein, um die Klimaschutzziele für die nächsten Jahre zu erfüllen? Dieser Fragen widmet sich der Netzentwicklungsplan Strom, den die vier Übertragungsnetzbetreiber in Zusammenarbeit mit der Bundesnetzagentur erarbeiten. Hierin werden sämtliche Optimierungs-, Verstärkungs- und Ausbaumaßnahmen aufgeführt, die erforderlich sind, um weiterhin einen sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb zu gewährleisten. Vor kurzem wurde […]
Verteilt auf die Segmente haben Dachanlagen mit EEG-Einspeisevergütung mit 500 Megawatt weiterhin den höchsten Anteil. Die Zubauzahlen für die Vormonate hat die Behörde erneut nach oben korrigiert. Nach der aktuellen Auswertung sind damit bis April in Deutschland 3712 Megawatt Photovoltaik-Leistung neu hinzugekommen, wobei im März die Gigawatt-Marke auf Monatsbasis beim Zubau überschritten wurde.
Projektierer haben erneut an Ausschreibung im März 2023 teilgenommen, obwohl sie bereits einen Zuschlag für ihre Photovoltaik-Freiflächenanlagen erhalten haben. Die Gründe dafür dürften unter anderem in der Erhöhung des zulässigen Höchstgebotswerts sowie in der Ausweitung der möglichen Flächen entlang von Straßen und Schienen liegen sowie Zuschläge für Solarparks bis 100 Megawatt zu erhalten. Das Vorgehen dieser Projektierer führt zu einem geringeren Photovoltaik-Ausbau, da ihre 2022 bezuschlagten Kontingente verfallen.
Im ersten Quartal sind nach dem aktualisierten Bericht der Bundesnetzagentur damit neue Photovoltaik-Anlagen mit 2,65 Gigawatt hinzugekommen. Erneut hat die Behörde auch die Zubauzahlen für die Vormonate nach oben korrigiert.
Im Gegensatz zu den letzten Runden war die Auktion diesmal wieder klar überzeichnet. Die Zuschlagswerte für die Solarparks bewegten sich zwischen 5,29 und 7,30 Cent pro Kilowattstunde.
Nach Photovoltaik-Dach- und Freiflächenanlagen hat die Behörde auch für Projekte in den Innovationsausschreibungen von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Höchstwerte um bis zu 25 Prozent zu erhöhen. In letzten Innovationsausschreibung gab es nur ein Gebot und Zuschlag, was sich mit den höheren Preisen wieder ändern soll.
Die Zahlen für Januar hat die Bundesnetzagentur nachträglich noch von 780 auf rund 874 Megawatt angehoben. In den ersten zwei Monaten sind damit etwa soviel Photovoltaik-Anlagen hinzugekommen, wie es eigentlich monatlich braucht, um das Zubauziel von 215 Gigawatt bis 2030 zu schaffen.