Das Ausschreibungsvolumen belief sich auf 191 Megawatt. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 9,58 Cent pro Kilowattstunde – 0,6 Cent weniger als bei der letzten Runde.
Es war die erste Ausschreibung für Photovoltaik-Anlagen, die in Kombination mit Landwirtschaft in dem Land entstehen sollen. Die ausgewählten Projekte erstreckten sich über das komplette Land und sehen sehr unterschiedliche Formen der Landwirtschaft vor.
Privatpersonen, Unternehmen und Gemeinden, die gemeinsam erneuerbaren Strom oder Wärme produzieren und verbrauchen, können sich an der Ausschreibung beteiligen. Das Klimaschutzministerium schüttet insgesamt fünf Millionen Euro aus, um die Gründung weiterer innovativer Energiegemeinschaften zu unterstützen, wobei pro Projekt maximal 20.000 Euro ersttatet werden.
32 Gebote für Photovoltaik-Speicher-Kombikraftwerke mit einer Zuschlagsmenge von 408 Megawatt erhielten bei der jüngsten Innovationsausschreibung einen Zuschlag. Der Bundesnetzagentur zufolge lag der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert bei 8,33 Cent pro Kilowattstunde.
Die französischen Behörden haben ein Ausschreibungsverfahren für gewerbliche und industrielle Photovoltaik-Projekte abgeschlossen. Sie verteilten Zuschläge an 60 Projektentwickler für Anlagen mit insgesamt 378 Megawatt Photovoltaik-Leistung zu einem durchschnittlichen Preis von 10,195 Cent pro Kilowattstunde.
Die Ausschreibung hatte ein Volumen von 542 Megawatt und war deutlich unterzeichnet. Die Gebote lagen zwischen 45.000 und 85.200 Euro pro Megawatt; alle Gebote erhielten einen Zuschlag. Laut Bundesnetzagentur wurde mit der letzten Ausschreibung ein wichtiger Meilenstein beim Kohleausstieg erreicht.
Das Ausschreibungsvolumen war fast dreifach überzeichnet und am Ende erhielten 124 Gebote für Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit 1673 Megawatt einen Zuschlag. Die Zuschlagswert blieben mit zwischen 5,39 und 6,65 Cent pro Kilowattstunde deutlich unter dem Höchstwert von 7,37 Cent pro Kilowattstunde.
Es soll die erste öffentliche Ausschreibung dieser Art eines Bundeslandes gewesen sein. Etwa 355.000 Quadratmeter auf 500 landeseigenen Dachflächen könnten nun von Enercity mit Photovoltaik-Anlagen belegt werden. Der Solarstrom soll möglichst direkt in den Gebäuden verbraucht werden.
Luxemburg hat seine zweite Ausschreibung für Photovoltaik-Projekte für gewerbliche und industrielle Kunden mit einer Leistung zwischen 30 Kilowatt und 5 Megawatt gestartet. Das Land bietet Zuschüsse von bis zu 745 Euro pro installiertem Kilowatt und bis zu 55 Prozent der Gesamtkosten für den Kauf und die Installation der Photovoltaik-Anlagen.
Nun ist die offizielle Statistik vom Bundesamt für Energie da und bestätigt, dass die Schweiz im vergangenen Jahr erstmals mehr als ein Gigawatt Photovoltaik-Leistung installiert hat. Zudem das das Bundesamt für Straßen die Unternehmen veröffentlicht, denen kostenfrei Land für den Bau von Photovoltaik-Anlagen an Lärmschutzwänden und Rastplätzen entlang der Autobahn bauen dürfen. Auch neue Photovoltaik-Anlagen in den Hochalpen sind im Kommen.