Der Anteil von Photovoltaik und Windenergie an der europäischen Stromerzeugung stieg im letzten Jahr auf 22 Prozent. Dank der Erneuerbaren hat Europa die Energiekrise bislang gut überstanden, so der britische Think Tank Ember.
Die erste Anlage soll 2024 in Betrieb gehen, die zweite ein Jahr später. RWE hat die Bestellung ausgelöst, obwohl die beihilferechtliche Genehmigung der EU-Kommission für die Förderung aus Bundes- und Landesmitteln noch aussteht.
Ein Entwurf einer Formulierungshilfe zur Umsetzung der EU-Notfallverordnung enthält Erleichterungen für den Bau von Windparks, Photovoltaik-Anlagen, Stromleitungen und Wärmepumpen. Die Genehmigungsverfahren für die meisten Photovoltaik-Anlagen soll so auf drei Monate verkürzt werden. Nun muss der Bundestag entscheiden. Der BDEW warnt zugleich vor problematischen Regelungen in der Raumordnungsnovelle für Photovoltaik-Freiflächenanlagen.
In einem Podcast betont Herbert Diess die Bedeutung, die Abhängigkeit von China in der Solarindustrie zu verringern. Allerdings braucht es dabei Unterstützung von staatlicher Seite und die richtigen Rahmenbedingungen, dann würde ein solches Projekt Geldgeber finden. Der Ex-VW-Chef ist überzeugt, dass die Solarenergie schon bald die dominante Energiequelle sein wird.
Das Institut hat für eine Lebenszyklusanalyse einen Photovoltaik-Heimspeicher in einem deutschen Einfamilienhaus mit und ohne Teilnahme an einem einem virtuellen Batteriespeichersystem verglichen. Angesichts der Ergebnisse empfiehlt das Forschungsteam, diese Speicherverbünde auszubauen. Es gebe mehr Vorteile als die Stabilisierung des Stromnetzes.
Bis zum 13. Februar können Stellungnahmen zu den Vorschlägen aus Brüssel abgegeben werden. Der BEE kritisiert, dass die geplante Einführung von Differenzverträgen dazu führt, dass das Potenzial von Photovoltaik, Windkraft und Co. nicht richtig ausgeschöpft werden kann.
Spanien, Marokko, Australien und Chile könnten bis 2030 zu wettbewerbsfähigen Kosten grünen Wasserstoff in die EU und nach Deutschland liefern. Mit Pipelines wäre der Import gar günstiger, so die Analyse von Aurora Research.
Die EU stellt Sono Motors insgesamt 1,46 Millionen Euro für die Integration von Solarzellen in Fahrzeuge bereit. Das Münchener Unternehmen erzielt mit der Vermarktung seiner Technologie an andere Hersteller bereits Einnahmen.
Der Erneuerbare- und Wasserstoff-Projektierer hat eine Absichtserklärung mit dem US-Hersteller Nikola geschlossen. Die ersten 30 Fahrzeuge sollen 2024 ausgeliefert werden. GP Joule will sie seinen Kunden zur Verfügung stellen.
Am stärksten sind die durchschnittlichen europäischen Day-Ahead-Strompreise 2022 in Italien gestiegen, was stark abhängig von Gaskraftwerken ist. Für am Strommarkt angebotene Flexibilitäten, etwa durch Großspeicher oder bidirektionales Laden von Elektrofahrzeugen ergaben sich jedoch größere Erlöspotenziale.