Das Geld ist für den Bau und Betrieb einer ersten Demonstrationsanlage in Schweden bestimmt. Die Unterstützung gewährt die EU-Kommission über ihr InnovFin-Programm.
Im Werk in Singapur sollen die SWCT-Fertigungssysteme im zweiten Quartal installiert werden. Die neue Zellverbindungstechnologie von Meyer Burger verspricht Kostensenkungen bei der Modulproduktion, da der Silberverbrauch signifikant sinken soll.
Die Netze in Zeiten der Energiewende werden immer mehr zum Streitthema. Mit der Umsetzung des geplanten Netzausbaus ist es noch lange nicht getan. Auf einer Tagung räumten Beteiligte offen ein, dass sie derzeit noch zu wenig darüber wissen, was kommen wird – und steckten Rahmenbedingungen ab.
Zuvor haben bereits Südkorea, Taiwan und China einen solchen Antrag wegen der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle für Photovoltaik-Importe bei der Welthandelsorganisation eingereicht. Die Bestrebungen der EU nach einem Kompromiss mit den USA werden vor allem von Deutschland forciert.
Das EU-Parlament hat mit großer Mehrheit einem Gesetz zugestimmt, womit die Wirkung des europäischen Emissionshandels gestärkt werden soll. Ein wirklicher Durchbruch ist es nach Meinung vieler allerdings nicht – schließlich geht es auch darum, energieintensive Unternehmen nicht zu vertreiben. Von den geplanten Fonds zur Förderung von „kohlenstoffarmen Innovationen“ kann künftig auch die Kohleindustrie profitieren.
Wissenschaftler des ISFH in Hameln und der Universität Hannover haben in Deutschland bei p-Typ kristallinen Solarzellen einen Rekordwirkungsgrad von 26,1 Prozent erzielt. Ziel ist es nun, diesen Wert aus dem Labor weitestgehend in einer industriellen Fertigung zu erreichen.
Der Schweizer Photovoltaik-Anlagenbauer hat in China eine Patentverletzungsklage zum Schutz seiner Schneide-Technologie für Photovoltaik-Wafer eingereicht. Das Unternehmen wirft dem chinesischen Wettbewerber Wuxi Shangji vor, eine Kopie seines „Diamond Wire Management Systems“ im großen Stil zu vertreiben.
Die Produktion von Solarzellen und -modulen in Europa ist möglich, plädiert Peter Fath, trotz ihres Niedergangs der Solarindustrie, den wir in den letzten Jahren in Europa erleben konnten. Er rechnet vor, wie konkurrenzfähig eine neu gebaute Fabrik sein könnte und wie sie aussehen müsste. Jetzt gibt es aus seiner Sicht ein Zeitfenster für eine solche Investition.
Im vergangenen Jahr wurden in Belgien Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 264 Megawatt Leistung installiert, das sind 50 Prozent mehr als noch im Jahr 2016. Die kumulierte Photovoltaik-Leistung des Landes lag damit bei 3,8 Gigawatt. Haupttreiber ist die Photovoltaik für Privathaushalte.
Durch höhere CO2-Preise sinken die Renditen von fossilen Energieträgern und somit auch die Treibhausgas-Emissionen. Eine Deindustrialisierung sei deswegen aber nicht zu fürchten, sagt eine neue Studie. Denn umgekehrt steigen Investitionen in anderen Wirtschaftszweigen – zum Beispiel bei den erneuerbaren Energien.