Wir leben in einer sehr bemerkenswerten Zeit. Und wir Menschen sind eine besonders bemerkenswerte Spezies, homo sapiens. Doch ganz besonders seltsam verhält sich zurzeit homo GERMANICUS.
Das britische Investmentunternehmen hat ehrgeizige Pläne und will weltweit auf Bahnschwellen Photovoltaik installieren. Die erste Installation erfolgte in der Schweiz. An Projekten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den USA, China und Italien wird derzeit gearbeitet. Auch Österreich und Spanien sind im Visier, wie Patrick Buri, Präsident der Bankset Group, im Gespräch mit pv magazine erklärt.
Nach einem Zeitungsbericht steht das 2017 gegründete Konsortium für den Aufbau einer Batteriezellfertigung in Deutschland vor dem Aus. Zudem will Altmaier wohl Mitte November ein neues Konsortium bekanntgeben, das sich dem Thema widmen soll.
Der neue Gesellschafter Bon Venture erwirbt für einen siebenstelligen Betrag eine Minderheitsbeteiligung an dem bayerischen Batteriespeicher-Hersteller. Mit dem frischen Kapital will Fenecon sein Open-Source-Energiemanagement weiterentwickeln und die Segmente Gewerbespeicher und Second-use-Batteriespeicher ausbauen.
Nach Schätzungen von Trendforce wird die globale Photovoltaik-Nachfrage 2018 bei 86 Gigawatt liegen – und die weltweite Produktionskapazität für Photovoltaik-Zellen und -Module auf jeweils 150 Gigawatt steigen.
Das Kabinett in Madrid hat ein königliches Dekret verabschiedet, das ein Paket von Sofortmaßnahmen zur Beschleunigung der Energiewende im Land enthält. Dazu gehört die Abschaffung der „Sonnensteuer“ und andere wichtige Maßnahmen, wie die Einhaltung der Ausbauziele für Erneuerbare, die Einführung von Elektrofahrzeugen und die Senkung der Strompreise.
Ein EU-Programm will für Investoren verlässliche und konsistente Daten schaffen, die die Prognosen für die Erträge von Photovoltaik-Anlagen weltweit verlässlicher machen. Die Daten stehen dabei für jedermann kostenfrei zur Verfügung.
Ronald Pofalla sorgte kürzlich mit seinem Vorstoß zu einem Kohleausstieg zwischen 2035 und 2038 für kontroverse Debatten. Die zerstrittenen Mitglieder der Kohlekommission, der er selber auch angehört, zeigten sich „irritiert“ (Greenpeace) bis „empört“ (RWE). Der Vorschlag stieß bei keiner der beteiligten Parteien auf Gegenliebe. Das Land Berlin hatte bereits einen Kohleausstieg bis 2030 beschlossen. Ergebnisse diverser Studien hatten ergeben, dass ein schneller Ausstieg aus der Kohleenergie notwendig ist, um die Klimaziele für 2030 zu erreichen. Pofallas Vorstoß sieht nun deutlich längere Laufzeiten vor. Sollte es so kommen, wäre das ein klimapolitischer Super-Gau.
Ein schrittweiser Kohleausstieg kombiniert mit dem geplanten Ausbau der erneuerbaren Energien auf 65 Prozent könnte 2030 die Strommengen und Strompreise stabilisieren. Auch das Klimaziel würde die Bundesregierung damit erreichen.
Es braucht endlich Politiker, die sich für 100 Prozent erneuerbare Energien einsetzen.