Der unabhängige Betreiber hat sich für ein Portfolio von 15 Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 100 Megawatt einen Festpreis von 40 Euro pro Megawattstunde für die nächsten zwei Quartale gesichert. Die Vereinbarung dient der Verringerung der Ergebnisvolatilität angesichts der hohen Preisdynamik an den Strommärkten.
Mit der EnWG-Novelle hat sich das Prozedere für die Abrechnung geändert. Nicht mehr die Direktvermarkter, sondern die Anlagenbetreiber selbst müssen sich darum kümmern, um ihre abgeregelten Strommengen entschädigt zu bekommen. Node Energy hat dazu ein Erlös-Monitoring auf seiner Software-Plattform integriert, um alle Redispatch-relevanten Informationen für die Betreiber zu bündeln. Es empfiehlt Anlagenbetreibern, zeitnah Rechnungen zu stellen, auch wenn viele Netzbetreiber noch keinen adäquaten Abrechnungsprozess aufgesetzt haben.
Der nach dem Solarpionier und Gründer des Fraunhofer ISE benannte Preis wurde zum zweiten Mal verliehen. Ulrich Leibfried, Geschäftsführer und Mitgründer von Consolar, erhielt die Auszeichnung für die Entwicklung des Solink-PVT-Wärmepumpenkollektors.
Kaum ein Unternehmen verkauft heute noch ausschließlich Photovoltaik-Anlagen. Die Angebote werden breiter, die Produktversprechen generischer. In einem Markt, in dem plötzlich alle alles anbieten, braucht es vor allem eines: ein klares Narrativ. Ein Gastbeitrag von Frederik König, Gründer und Geschäftsführer der Kommunikationsberatung CC: Collective.
Für das Redispatch 3.0 sollen auch dezentrale Flexibilitäten stärker genutzt werden. Mit dem Projekt sollen technische Konzepte für einen sektorenübergreifenden Datenaustausch und ein Marktdesign entwickelt werden.
Benchmarking der Vermarktung von Großspeichern ist für Anlagenbetreiber schwierig. Der Optimierer/Algotrader Enspired arbeitet daran, mit einem von KPMG geprüften Index Transparenz und Vertrauen zu schaffen. pv magazine hat am Rande der E-World mit CEO Jürgen Mayerhofer gesprochen.
Der Industrial Accelerator Act sieht vor, dass Photovoltaik-Projekte, die in öffentlichen Ausschreibungen oder anderen staatlichen Förderprogramme vergeben werden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten des Gesetzes mit in Europa hergestellten Photovoltaik-Wechselrichtern und Solarzellen ausgestattet sein müssen. Für Batteriespeicher werden ähnliche Anforderungen schrittweise eingeführt, beginnend ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes.
Mit ihrer strategischen Kooperation wollen sie künftig sicherstellen, dass Photovoltaik-Anlagen systematisch mit Batteriespeichern kombiniert werden. In den kommenden drei Jahren soll so eine Projektpipeline von mehr als 200 Megawatt Photovoltaik mit rund 150 Megawatt Speicherleistung realisiert werden.
Ein Konsortium aus Forschungsinstituten, Industrie und Netzbetreibern will Lösungen finden, wie Batteriespeicher netzdienlich betrieben werden können, ohne zu starke wirtschaftliche Einbußen erleiden zu müssen.
Zwölf Photovoltaik-Speicher mit fünf oder zehn Kilowatt gingen in den Vergleich, darunter einige neue Produkte, die alle die Effizienzklasse A erreichten. Die Bedeutung von effizienten Batteriespeichern unterstreicht eine neue Untersuchung, die auch die Wirkungsgradverluste beim Speichern von Netzstrom untersuchte. Die Forscher schauten sich zudem die Garantiebedingungen der Geräte genauer an.