Trotz aller regulatorischer Unsicherheiten ist der Großspeichermarkt ein attraktives Investitionsziel: Allianz Global Investors hat jetzt im Namen von Allianz-Versicherungsgesellschaften eine 51-prozentige Beteiligung an der Firma Green Energy Storage Initiative (GESI) erworben. Das Unternehmen aus Pullach bei München plant, finanziert, errichtet und betreibt Großbatteriespeicher. Allianz Global Investors hat zudem kürzlich mit Total Energies eine Vereinbarung über den Erwerb einer 50-prozentigen Beteiligung an einem Portfolio von elf Großbatteriespeichern in Deutschland getroffen.
Nach Angaben von Allianz Global Investors liegen GESI derzeit Netzanschluss-Zusagen für drei Großbatteriespeicherprojekte an verschiedenen Standorten in Bayern und Niedersachsen vor. Zusammen kommen sie auf eine Leistung von insgesamt 2,6 Gigawatt.
Die Speicher entstehen an strategisch relevanten Netzknoten des Übertragungsnetzes, so Allianz Global Investor. Dabei profitierten sie von der Weiternutzung vorhandener Netzinfrastruktur, unter anderem an Standorten zurückgebauter Großkraftwerke. Die Batteriespeicher sollen bis 2029 in Betrieb gehen. Weitere Projekte seien in der Pipeline.
„Moderne Speicherlösungen sind ein wichtiges Element einer leistungsfähigen und stabilen Energieinfrastruktur“, sagt Ludovic Subran, Chief Investment Officer der Allianz Group. Der Bedarf an Batteriespeichern sei daher groß und wächst dynamisch.
„Für eine erfolgreiche und bezahlbare Energiewende braucht Deutschland dringend zusätzliche Speicherkapazitäten“, erklärt GESI-CEO Walter Raizner. „Mit der Allianz als erfahrenem und renommiertem Partner sind wir nun optimal aufgestellt, um einen signifikanten Beitrag zur Transformation des deutschen Energiesystems zu leisten – im Sinne des Klimaschutzes und einer unabhängigen, nachhaltigen Energieversorgung.“
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Das war so offensichtlich dass die großen Finanzdienstleister jetzt in die Projekte einsteigen die eine Anschlussgenehmigung bekommen haben. Obwohl die Neinsager behauptet haben, diese Projekte werden nie realisiert, weil die Finanzierung nicht gesichert ist.
Die Netzbetreiber haben knapp 80 GW Anschlussleistung verteilt über Übertragungs- und Verteilnetze genehmigt. Alle Projekte die bis 2030 (bis zur Neuordnung der Netzentgelte) realisiert werden können, werden Investoren finden, die Profite mit den Speichern wird sich niemand entgehen lassen wollen.