Bislang ist das Potenzial für Prosuming in Deutschland nicht einmal ansatzweise gehoben, da die regulatorischen Bedingungen solche Modelle erschweren. Vorschläge zur Verbesserung reichen von der Einführung des Rechts auf „kollektive Eigenversorgung“ über rechtliche Vereinfachungen und bessere Netzintegration bis hin zu Bereitstellung von Flexibilitäten und Smart Metern.
Solar Fabrik stellt ein Modul in neuem altem Format vor, das auch für schneereiche Gebiete und bald auch für Überkopfverglasung geeignet ist. Die pv magazine Jury zeichnet es als pv magazine spotlight aus.
Das koreanische Photovoltaik-Unternehmen hat diese Woche sein lokales Team über die Schließung der australischen Tochtergesellschaft informiert. Die Entscheidung spiegelt den harten Kampf um den australischen Solarmarkt und die strategische Entscheidung des Unternehmens wider, sich auf die USA, Europa und seinen Heimatmarkt Korea zu konzentrieren.
Guerilla-PV-Anlagen, also auch Photovoltaik-Balkonmodule sollten eigentlich einfach und günstig in der Anwendung sein. Die Module sollen durch geringen Aufwand, am besten durch die Bewohner selbst angebracht werden. Die Materialkosten sind bei so einem Vorhaben mit wenigen hundert Euro überschaubar. Jedoch verlieren Hausverwaltungen durch den Guerilla-Ansatz die Kontrolle darüber, was an ihren Balkonen angebracht wird. Es gibt auch kritische Stimmen, die sagen, dass dadurch Vorgaben zur Sicherheit nicht immer eingehalten werden. In Gera installierten nun nicht die Bewohner, sondern eine Wohnungsbaugenossenschaft 50 Photovoltaik-Balkonanlagen. Das Einhalten aller Vorgaben sorgte für einen stolzen Preis. Wir haben uns die einzelnen Posten angesehen.
Einige Aktionäre fühlen sich von der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat des Photovoltaik-Herstellers getäuscht. Konkret geht es um den behaupteten Technologievorsprung und einen mit DESRI geschlossenen Abnahmevertrag. Meyer Burger weist die Anschuldigungen als haltlos zurück und behält sich ebenfalls rechtliche Schritte vor.
In einem wöchentlichen Update für pv magazine gibt OPIS, ein Unternehmen von Dow Jones, einen kurzen Überblick über die wichtigsten Preistrends in der weltweiten Photovoltaik-Industrie.
Die EU-Kommission wollte es den USA gleichtun und über ein Wirtschaftsförderungsprogramm eine heimische Produktion an Technologien für die Energiewende aufbauen. Ein Jahr lang haben die Mitgliedstaaten verhandelt. Das Ergebnis könnte sich für die Hersteller von Photovoltaik-Modulen als Papiertiger erweisen. Zumindest lassen die Vorgaben für sogenannte Resilienz-Auktionen für heimische Modulproduzenten nicht den große Wurf erkennen. Etwas Hoffnung steckt noch in der Entscheidung zur finalen Umsetzung und dem Gestaltungsspielraum der Mitgliedstaaten.
Jährlich rund 120 Gigawattstunden aus zwei Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Schleswig-Holstein werden für die Dekarbonisierung der Chemieproduktion fließen. Vattenfall und Evonik schlossen dazu einen Stromliefervertrag mit zehn Jahren Laufzeit und fest vereinbarten Konditionen.
Das Bundeswirtschaftsministerium bezeichnet es als wichtigen Meilenstein für den Wasserstoff-Hochlauf in Deutschland. Insgesamt werden 33 Projekte in sieben EU-Mitgliedsstaaten mit bis zu 6,9 Milliarden Euro gefördert. Bund und Länder planen mit rund 4,6 Milliarden Euro für die Wasserstoff-Infrastrukturprojekte in Deutschand.
Zeitgleich mit dem Erscheinen der aktuellen Ausgabe von pv magazine Deutschland und einem Update unserer Groß- und Gewerbespeicher-Marktübersicht, sprechen wir im Podcast mit Jan Krüger von Pelion und Steffen Schülzchen von Entrix darüber, warum es im Großspeichermarkt gerade einen kleinen Goldrausch gibt.