Die Verluste des Photovoltaik-Unternehmens sind weiter gewachsen. Der Fortbestand von Q-Cells steht weiter auf der Kippe.
Der überarbeitete Gesetzentwurf für die Solarförderung sieht einige gravierende Änderungen zum Entwurf der Minister vor. Die Einschnitte für die Photovoltaik mindern sich demnach allerdings kaum.
Die Koalitionsfraktionen sollen sich nun bei der Photovoltaik auf einen Kompromiss geeinigt haben. Sie gehen dabei auf die Bedenken der Bundesländer ein und schaffen längere Übergangsfristen. Ab November soll der atmende Deckel bei der Photovoltaik wieder greifen.
Die meisten Beschäftigten sind im Solarbereich tätig, wie die neuesten Zahlen des Bundesumweltministeriums zeigen. Insgesamt hat die Branche der erneuerbaren Energien mehr als 380.000 Arbeitsplätze geschaffen.
Nach einem Magazinbericht geht das Ministerium davon aus, dass wegen der angekündigten Änderungen bei der Solarförderung zu massiven Vorzieheffekte kommen wird. Der Rekordzubau aus dem Dezember könnte nochmals übertroffen worden sein.
Das Bundesumweltministerium hat sich noch nicht zur veränderten EEG-Novelle für die Photovoltaik geäußert. Allerdings verdichten sich die Informationen über die Veränderungen.
Nach einem Treffen von Vertretern des Bundes und der Länder könnten die Einschnitte für die Photovoltaik deutlich abgemildert werden. Ein zunächst für den heutigen Tag geplanter Krisengipfel im Kanzleramt ist abgesagt worden. Die CDU-geführten Länder Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt bleiben aber skeptisch.
Anscheinend haben die Vertreter der Bundesländer massive Änderungen bei der Solarförderung erreichen können. Angeblich wird das Bundesumweltministerium am Freitag eine nachgebesserte EEG-Novelle vorlegen.
Zu Jahresanfang sorgte die Verkündung des Rekordzubaus von drei Gigawatt Photovoltaik-Leistung allein im Dezember 2011 für Zündstoff. Daraufhin entbrannte die Debatte über die Solarförderung neu und der Photovoltaik stehen drastische Einschnitte bevor. Nun bestätigte die Behörde diese Zahl.
Das Photovoltaik-Unternehmen wird zunächst für eine Woche die Produktion wieder starten. Der vorläufige Insolvenzverwalter sucht derzeit nach Investoren.